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Veranstaltung

Hutmode und altes Handwerk

Antje Röschmann zeigt, wie man mittels Spinnrad in früheren Zeiten Garn herstellte. FOTO: Ute Richter

Guben. Verein Gubener Tuche und Chemiefasern sowie Industriemuseum starten Aktionen zur Museumsnacht.

Unter dem Motto „Aus dem Hut gezaubert“ hat in diesem Jahr die Gubener Museumsnacht gestanden. Zahlreiche Aktionen für deutsche und polnische Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten die Museumsmitarbeiter vorbereitet.

Für die jüngsten Besucher fand auf der Appelfestbühne eine Zaubershow statt. Wer ein bisschen Ruhe vom Festtrubel brauchte, konnte im Stadt- und Industriemuseum an einer Bastelstation kreativ werden. Ein Karrikaturist zeichnete Bilder der Besucher mit Hüten von der Hutprobierstation im Industriemuseum.

Gubener Gymnasiasten unterstützten in diesem Jahr die Museumsnacht, indem sie in der antiken Gubener Straßenbahn auf dem Festgelände virtuelle Stadtrundfahrten anboten und begleiteten. Haltestellen des alten Guben wurden dabei „angefahren“ und Interessierten erklärt. Die aktuelle Ausstellung „Glockenhut, Schiebermütze, Filzkappe und Co“ konnte besucht werden. Bei einer Hutmodenschau wurden sowohl polnische als auch deutsche Hutmodelle präsentiert.

(utr)
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