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RUNDSCHAU-Forum

Kandidaten stehen Rede und Antwort

Die vier Kandidaten für das Bürgermeisteramt in Schenkendöbern beim RUNDSCHAU-Forum: Ralph Homeister, Maik Schulze-Luck, Steffen Krautz und Andreas Stahlberg (sitzend von links). Im Hintergrund stehend: RUNDSCHAU-Reporter Thomas Engelhardt. FOTO: Roswitha Werner

Krayne. RUNDSCHAU-Forum in Krayne: Bewerber auf das Schenkendöberner Bürgermeisteramt präsentieren sich 120 Gästen.

Vier Männer – ein Ziel: Am Dienstag haben sich die vier Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters von Schenkendöbern bei einem RUNDSCHAU-Forum im Steinsaal in Krayne präsentiert. Ralph Homeister, Steffen Krautz, Maik Schulze-Luck und Andreas Stahlberg beantworten zunächst Fragen von RUNDSCHAU-Reporter Daniel Schauff und im zweiten Teil Fragen der rund 120 Gäste. Das waren die wichtigsten Positionen:

Mitverwaltung: Für Schulze-Luck ist wäre die Mitverwaltung durch Guben ein „faules Ei“. Die Verwaltung werde dadurch noch teuerer. Krautz geht davon aus, dass die Schenkendöberner Verwaltung durchaus leistungsfähig ist. Es komme darauf an, die Mitarbeiter durch Weiterbildungen zu motivieren. Stahlberg sieht die Mitverwaltung etwas kritischer als der jetzige Bürgermeister. Er gibt zu bedenken, dass es in Brandenburg damit noch keine Erfahrungen gebe. Homeister will, dass zunächst „vernünftige Rahmenbedingungen“ geschaffen und die Entscheidungungen durch die Gemeindevertretersitzung vorbereitet werden. Noch habe Schenkendöbern einige Jahre Zeit.

Zusammenhalt in der Gemeinde: Laut Homeister ist dieser Zusammenhalt bereits gut. Er zeige sich bei den Feuerwehren, beim Thema Schulen und Kitas, beim Miteinander von Verwaltung und Abgeordneten. Stahlberg gibt zu bedenken, dass es Themen gibt, die nur einzelne Dörfer der Gemeinde betreffen, wie das Thema Tagebau. Themen für die gesamte Gemeinde könnten die erneuerbaren Energien oder die Zusammenarbeit mit der Landgemeinde Gubin sein. Krautz betont, dass die Zusammenarbeit schon gut funktioniere. Er könne sich aber vorstellen, dass Sitzungen der Abgeordneten in den einzelnen Dörfern stattfinden, nicht nur in Schenkendöbern. Schulze-Luck geht davon aus, dass zum Zusammenhalt auch das Informieren der Bürger gehört. Da gebe es noch Defizite.

(ten)
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