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Theater an der Neiße

Lieder und Sketche für einen lockeren Abend

Gelungen war die Premiere des „Skatch-Work-Abends“ der Laien-Theatergruppe „Bühnenreif“ am Mittwochabend. FOTO: Ute Richter

Guben. Zur Premiere des „Skatch-Work-Abend“ hat die Theatergruppe „Bühnenreif“ des Naemi-Wilke-Stifts eingeladen.

Nach drei Folgen des Mehrgenerationenstückes „Ach Papa“ standen nun Lieder und Sketche auf dem Programm. Die Idee dafür trug Anne Bischoff schon länger mit sich herum. „Ich hoffe, die Leute messen uns nicht an den ganz Großen“, sagte sie vor der Aufführung. Denn Sketche und Lieder von Herricht & Preil, Loriot, Heinz Erhardt, Dieter Hallervorden und Otto sind im aktuellen Programm enthalten. „Wir haben einiges ein klein wenig abgewandelt, manchmal einfach auch einen Bezug zu Guben hergestellt“, so die Schauspieler augenzwinkernd. Aber im Großen und Ganzen wurden die Vorlagen der aus Funk und Fernsehen bekannten Mimen toll auf die Bühne gebracht. Und das alles mit viel Niveau.

In Patchworkart – also Stück für Stück zusammengesetzt – hat die Gruppe den Abend gestaltet. In Abschnitten zu Themen wie Tierisches, Gesundheitliches, Märchenhaftes, Kindliches, Amtliches, Zwischenmenschliches und Dialektisches fanden sich jeweils passende Musikstücke, Texte und Stücke. Manchmal pur, manchmal mit richtig guter Verkleidung. Fast alle Lieder des Abends stammen von der Band MTS, deren Fan „Bühnenreif“-Mitglied Peter Stephan ist. Aber er gab auch einen Titel aus seinen Zeiten bei der Band „Fallobst“ zum Besten. „Tierisch Menschlich“ passte bestens zum Abend und der kleinen Bühne.

Da „Bühnenreif“ dafür bekannt ist, ihre Heimatstadt ins Programm einzubauen, gab es am Ende einen Vortrag in Gubener Mundart. Die ehemalige Leiterin des Wilke-Stift-Kindergartens, Erika Göritz, trug ein Stück von Felix Walter vor. „Wir freuen uns sehr, dass Erika uns heute unterstützt“, so Anne Bischoff. Zum Abschluss gab es sowohl für die Laienkünstler als auch für die Besucher in engem Zusammenspiel den Titel „Ich bin der letzte Kunde“. Die Skepsis vom Anfang angesichts der großen Namen war da bei allen verschwunden; von den zahlreichen Zuschauern gab es lang anhaltenden Applaus.

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