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Gesprächsrunde im Rathaus

Maßnahmen für Friedensschule festgelegt

Guben. Einen ganzen Katalog von Maßnahmen zur Verbesserung der Situation an der Friedensschule haben die Teilnehmer eines Gesprächs am Montagabend vereinbart, in dem es um die aktuelle Lage an der Grundschule ging.

Zu der internen Runde hatte Bürgermeister Fred Mahro (CDU) interessierte Eltern, Schulleiter Frank Müller und Schulrat Frank Nedoma ins Rathaus eingeladen. 67 Mütter und Väter nahmen an der Runde teil. Auslöser war ein offener Brief gewesen, in dem Eltern ihre Sorgen über das aggressive Verhalten zweier Sechstklässler dargelegt hatten.

Nachdem Mahro über die Aktivitäten nach Eingang des Briefes berichtet hatte, nahm Müller zu den Vorwürfen Stellung und informierte über die Maßnahmen und Aktivitäten der Schule in den vergangenen Monaten. Anschließend kamen die Eltern zu Wort. Einigkeit habe geherrscht, „dass Gewalt, in welcher Form auch immer, keinen Platz in einer Schule haben darf“, heißt es in der Mitteilung aus der Verwaltung. Deshalb müsse diese Art der Konfliktbewältigung grundsätzlich erfasst und mit geeigneten Mitteln entgegnet werden.

Als Maßnahmen wurden verabredet, die Gespräche mit den Eltern und den auffälligen Kindern unter Hinweis auf geltende Normen sowohl in der Schule als auch beim Bürgermeister fortzusetzen,  Unterstützung des Jugendamtes anzufordern, die Arbeit des Präventionsrates mit den Schulen zu forcieren, eine Verbesserung der Kommunikation innerhalb sowie zwischen den Behörden und den Eltern zu organisieren, die Prüfung einer Erhöhung der Wochenstundenzahl der Sozial­arbeit an der Schule und die Unterbreitung zusätzlicher Angebote zur Prävention in den Schulen und Freizeiteinrichtungen der Stadt.

(red/ten)
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