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Ausbildungsmarkt Spree-Neiße

Noch sind 56 Stellen in Spree-Neiße unbesetzt

Spree-Neiße. Nachrücker können noch in Ausbildung starten.

Noch immer suchen zahlreiche Unternehmen in der Region Nachwuchs. So gibt es im Naemi-Wilke-Stift Guben beispielsweise noch freie Plätze für den im Oktober beginnenden Ausbildungsgang als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer. Und auch Gubens größter Arbeitgeber Trevira sucht noch Auszubildende für den Beruf des Chemikanten und Chemielaborant.

Doch sie sind nicht die einzigen. „In unserer Lehrstellenbörse sehe ich derzeit noch 56 freie Stellen für Spree-Neiße, drei davon für Guben“, sagt Catrin Winn von der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus. In ganz Südbrandenburg sind es aktuell noch 285 unbesetzte Ausbildungsplätze. „Zum 31. August waren 190 neue betriebliche Ausbildungsverträge für Spree-Neiße bei der IHK Cottbus verzeichnet“, so Winn weiter. Im gesamten Kammerbezirk sind 1454 Nachwuchskräfte in den Beruf gestartet. Auch nach dem offiziellen Start sei es noch möglich, eine Ausbildung zu beginnen: „Wer aktuell noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat, kann aber bis zum Jahresende noch weitgehend problemlos einsteigen.“

Auch die Handwerkskammer Cottbus (HWK) sieht noch Chancen für Nachrücker. In der Lehrstellenbörse seien aktuell 253 freie Lehrstellen ausgewiesen, 57 davon im Spree-Neiße-Kreis, so Pressesprecherin Veronika Martin. 612 Jugendliche hätten in diesem Jahr bereits eine Ausbildung im Handwerk gestartet, 120 davon im Landkreis Spree-Neiße. Auch Veronika Martin betont: „Die Ausbildung kann zu jedem Zeitpunkt starten. Wenn man den regulären Prüfungszeitraum nutzen möchte, wäre ein Beginn bis 1. November 2018 notwendig.“

(mcz)
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