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Kommunalpolitik

Auch kleine Ortsteile profitieren vom „Dorf-Euro“

Schenkendöbern. Schenkendöbern beschließt Auszahlung. Nicht verbrauchte Mittel verfallen am Jahresende.

Die Auszahlung des „Dorf-Euro“ in der Gemeinde Schenkendöbern ist beschlossene Sache. Die Gemeindevertreter haben dafür auf ihrer jüngsten Sitzung grünes Licht gegeben. Jeder der insgesamt 16 Ortsteile bekommt 50 Euro sowie zusätzlich einen Euro pro Einwohner ausgezahlt.

Am meisten profitiert davon der größte Ortsteil Kerkwitz mit seinen 443 Bewohnern. Aber auch so kleine Dörfer wie Reicherskreuz oder Staakow können sich über eine finanzielle Zuwendung von jeweils rund 100 Euro freuen. Das Geld wird von der Kämmerei für die Ortsvorsteher bereitgestellt. Allerdings verfallen nicht verbrauchte Mittel am Jahresende, wie Bürgermeister Peter Jeschke (CDU) betont.

Die Einführung des „Dorf-Euro“ wurde von der Fraktion Gemeinde Schenkendöbern im Rahmen der Haushaltsdiskussion vorgeschlagen, betont Hanni Dillan (“Bürger für Bürger“). Steffen Krautz (SPD) hingegen verweist darauf, dass die Anregung aus dem Sozialausschuss kam. Ziel sei, dass sich auch kleinere Orte bei der Mittelverteilung nicht benachteiligt fühlen, erklärt er.

(sha)
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