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Eisenhüttenstadt

Schutzgebiet bremst Umgehung aus

Eisenhüttenstadt. Im Dorchetal sind weitere Untersuchungen erforderlich für den Neubau der Bundesstraße 112 zwischen Guben und Frankfurt.

Der Zeitplan für die Ortsumfahrung der Bundesstraße 112  Eisenhüttenstadt/Neuzelle verschiebt sich. Im Dorchetal müssen weitere Umweltschutzuntersuchungen vorgenommen werden. Erst dann kann die Linienbestimmung beim Bundesverkehrsministerium eingereicht werden. Das bestätigte das für Infrastruktur zuständige Landesministerium.

Eigentlich sollten bereits Ende des vergangenen Jahres die Voruntersuchungen soweit abgeschlossen sein, dass die Unterlagen für die sogenannte Linienbestimmung der geplanten Ortsumgehung Neuzelle/Eisenhüttenstadt der Bundesstraße 112 beim Bundesverkehrsministerium eingereicht werden können. Daraus ist nichts geworden. Nun könnte es Mitte des Jahres werden, bis die Unterlagen vorliegen.

Grund dafür sind zusätzliche umweltfachliche Untersuchungen im Bereich des Dorchetals, sagt Steffen Streu, Pressesprecher des Landes-Infrastrukturministeriums. Das sei erforderlich, um ein rechtssicheres Linienbestimmungsverfahren durchzuführen. In diesem Verfahren wird festgelegt, wo die künftige Trasse verlaufen soll, die möglichst wenig „Schutzgüter“ tangiert. Schutzgüter können zum Beispiel seltene Tiere und  Pflanzen in diesem Bereich sein, aber auch die Belange von Menschen werden in diesem Verfahren berücksichtigt.

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