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Eisenhüttenstadt

Spurensuche nach Explosion

Eisenhüttenstadt. Polizei geht von Unfall aus: Das Opfer wohnte in einem Eisenhüttenstädter Ortsteil.

Der Regen hat die schrecklichen Spuren auf der Kanalbrücke in der Beeskower Straße weggewaschen. Dort, wo ein 39-jähriger Eisenhüttenstädter in der Nacht zum Sonnabend eine Explosion ausgelöst hat, die ihn tötete, sieht alles aus wie immer. Von Schäden am Bauwerk, das dem Wasser- und Schifffahrtsamt gehört, ist nichts bekannt, bestätigt die Stadtverwaltung. Im Internet hatte es dahingehende Verunsicherung gegeben. Nur ein Geruch von abgebrannten Feuerwerkskörpern liegt in der Luft, an der Stelle auf dem Gehweg, wo es zu der tödlichen Detonation kam.

Dort wurde am Sonnabend gegen 3.30 Uhr die Leiche des Mannes gefunden. Seine Verletzungen lassen darauf schließen, dass es in direkter Nähe des Körpers zu der Explosion gekommen sein muss. Die hat einen ohrenbetäubenden Knall ausgelöst, der in weiten Teilen der Stadt zu hören war. Die verwendeten Substanzen werden noch immer in der Kriminaltechnik analysiert, teilte Bärbel Cotte-Weiß, Sprecherin der Polizeidirektion Ost, am Montag mit. „Welches Gemisch zur Explosion geführt hat, wird noch untersucht.“ Auch die Umstände, die zu der Detonation führten, sind nicht abschließend geklärt. Aber die Polizei geht weiterhin von einem Unfall aus. Die Einwirkung anderer Personen könne derzeit ausgeschlossen werden.

Obwohl zunächst keine Ausweispapiere bei dem Opfer gefunden wurden, stand die Identität relativ schnell fest. Wie die Identifizierung erfolgte, das möchte die Polizei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht veröffentlichen.

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