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Kurzarbeit wegen Nachfragetief

Trevira: Mahro kritisiert das Land

Bei Trevira heißt es seit Mai: Kurzarbeit. Zwar kann weder Stadt noch Land die Wirtschaft beeinflussen, trotzdem sieht Gubens Bürgermeister Fred Mahro die Landesregierung in der Pflicht. FOTO: dpa / Patrick Pleul

Guben. Der angeschlagene Chemiefaserhersteller Trevira aus Guben setzt seit Mai 2019 auf Kurzarbeit. Bürgermeister Fred Mahro sieht da auch das Land in der Pflicht. Er fordert ein Bekenntnis zum Standort.

Seit Mai gilt bei Trevira im Gubener Industriegebiet Süd: Kurzarbeit. Im Juli hat das Unternehmen die Maßnahme noch einmal verlängert. Die Konjunktur habe sich verschlechtert, die Auftragslage gehe zurück, hieß es vonseiten des Chemiefaserherstellers. Die Kurzarbeit sei nötig, um weiteren Lageraufbau zu vermeiden.

Mit knapp 600 Mitarbeitern ist Trevira der größte Arbeitgeber Gubens. Die Situation am Standort war in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung Anlass für eine persönliche Erklärung von Bürgermeister Fred Mahro (CDU) gegenüber der Landesregierung: „Als Stadt Guben stehen wir zu der Verantwortung für die Beschäftigten in unserm größten Industriegebiet. Ich erwarte dieses Bekenntnis auch von Seiten der Vertreter des Landes Brandenburg.“

Gubens Bürgermeister erwartet Unterstützung vom Land

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