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Gubener Grundschulen

Vorfreude auf neue Abc-Schützen

Ob an der Corona-Schröter-Schule (l.) oder Friedensschule, an beiden Bildungseinrichtungen sieht man mit Vorfreude der bald ins Haus stehenden Anmeldung der künftigen Abc-Schützen entgegen. FOTO: Michèle-Cathrin Zeidler

Guben. Gubens Grundschulen sehen sich gut gerüstet für die künftigen Lernanfänger.

118 Erstklässler werden ab August ihren regelmäßigen Schulweg zur Corona-Schröter- oder Friedensschule antreten. Eine gute Zahl, zumindest im Vergleich zum Vorjahr. Da konnte die Stadt nur 103 Lernanfänger vermelden. Endgültig feststehen werden die Zahlen allerdings erst Ende Februar, wenn die Anmeldetermine an den beiden verbliebenen Grundschulen in Guben vorüber sind. Derzeit rechnet die Stadt mit 62 Lernanfängern in der Unterstadt, nahe der Friedensschule also. 56 Schulstarter sind es nach aktuellem Stand in der Oberstadt, nahe der Corona-Schröter-Schule.

Das Besondere in Guben: Schulbezirke gibt es nicht. Das heißt: Nicht jedes Kind aus der Oberstadt muss auch die Corona-Schröter-Schule besuchen, nicht jedes aus der Unterstadt die Friedensschule. Für Eltern gilt also: freie Wahl. Und das – das haben die letzten Jahre gezeigt – hat nicht nur Vorteile.

Rückblende: 2017 wendet sich der Lehrerrat der Corona-Schröter-Schule an die RUNDSCHAU. Vorausgegangen war eine Idee, die aus der Stadtverwaltung kam und bei Stadtverordneten und nicht zuletzt Eltern heftige Kritik auslöste. Aufgrund der Kapazitätsprobleme an der Friedensschule und den verfügbaren Kapazitäten in der Corona-Schröter-Schule sollten einige Kinder „umgelenkt“ werden, gegen den Elternwunsch also die Schule in der Obersprucke besuchen. Immer wieder war auch vom schlechten Image der Corona-Schröter-Schule die Rede. Als „Russenschule“ werde sie betitelt, sagte Lehrerin und Lehrerratsmitglied Anett Türke. Dieses Bild stimme nicht. Vor allem deshalb hatte der Lehrerrat den Gang in die Öffentlichkeit gewagt. Offenbar eine gute Entscheidung.

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