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Wirtschaft

Erfolgsrezept: persönlicher Kontakt

Holger Seidlitz (2.v.r.) von der BTU Cottbus-Senftenberg sucht Partner in der Wirtschaft. Sein Team beschäftigt sich mit der Entwicklung von energieeffizienten Leichtbaulösungen. Radoslaw Rogiewicz (r.) vom polnischen Businessclub leitet die Vorstellrunde. FOTO: LR / Silke Halpick

Guben. Rund 40 Unternehmen lernen sich bei deutsch-polnischer Wirtschaftskonferenz kennen.

Wie lockt man Investoren an die Grenze? Für Gubins Bürgermeister Bartlomiej Bartczak ist die Antwort einfach: durch persönliche Kontakte. „Manchmal sind es ganz kleine Details, die die Entscheidung beeinflussen“, sagt er bei der Podiumsdiskussion im Rahmen der deutsch-polnischen Wirtschaftskonferenz. Rund 40 Unternehmen aus der Region sind am Dienstagvormittag in die Alte Färberei nach Guben gekommen, um sich vorzustellen und andere kennenzulernen.

Mit dabei ist auch Tekra. Die Tochter des Leverkusener Kranbauers „Depa“ hat sich 2008 in Gubin angesiedelt und mittlerweile mehr als 200 Mitarbeiter. Eigentlich sei damals ein ganz anderer Standort favorisiert worden, erzählt Bartczak. Doch im Gespräch mit den Investoren habe er mit seinem Fachwissen über die Anzahl der Sitze im Leverkusener Fußballstadion glänzen können. Der Bürgermeister ist überzeugt, dass dies den Ausschlag für die Ansiedlung gegeben habe.

Wahrscheinlicher ist hingegen, dass die Steuervorteile in der polnischen Grenzstadt, die zur Sonderwirtschaftszone gehört, ein Wettbewerbsvorteil waren. Auch deutsche Grenzstädte wünschen sich immer wieder ähnliche Förderregularien. „Die wird es aber nicht geben“, stellt Klaus Freytag, Lausitzbeauftragter des Brandenburger Ministerpräsidenten, klar. Auch er ist zur Konferenz nach Guben gekommen.

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