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Arbeitsmarkt

Deutlich weniger Kunden im Jobcenter

Elbe-Elster. 6,5 Millionen Euro bekam das Jobcenter Elbe-Elster 2018 für die Wiedereingliederung. Schwerpunkt bleiben Bildung und Qualifizierung.

Im Elbe-Elster-Kreis gibt es immer weniger Bedarfsgemeinschaften und Leistungsberechtigte, die vom Jobcenter betreut werden. Lag die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Jahr 2012 bei 7094, so waren es 2017 noch 5490 und im November 2018 nur noch 4647.

2012 gab es im Landkreis noch 9282 erwerbsfähige Leistungsempfänger. Zu ihnen gehören nicht nur die arbeitslosen Hartz IV-Empfänger, sondern alle vom Jobcenter zu betreuenden Personen wie Kinder in den Bedarfsgemeinschaften, Leistungsempfänger in der Elternzeit oder Aufstocker. Auch deren Zahl ist in den vergangenen Jahren rapide gesunken. 2017 umfasste sie 6802 und im November 2018 noch 5702 Personen. Die Zahl der arbeitslosen Hartz IV-Empfänger in Elbe-Elster hat sich seit 2012 fast halbiert. Im November 2018 lag sie bei 2552 Personen. 1369 von ihnen sind Langzeitarbeitslose, 1227 älter als 50 Jahre, 115 sind Jugendliche unter 25 Jahren und 111 schwerbehinderte Menschen.

„Die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt in unserer Region setzt sich fort. Schwerpunkt bleibt es, arbeitslose Menschen fit zu machen für die Anforderungen des Arbeitsmarktes. Wir setzen dazu auf praxisnahe und maßgeschneiderte Qualifizierung für Unternehmen wie Arbeitsuchende“, sagt die Geschäftsführerin des Jobcenters Elbe-Elster Anja Miersch.

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