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Junge Menschen packen kräftig mit an

Jugendliche helfen bei Sanierung der Metallwerkstatt in Domsdorf

Die Truppe hatte viel Spaß während ihrer Woche: Maya, Aemilia, Lais, Irinia, Matthis und Anton (v.l.). FOTO: Rico Meißner

Domsdorf. Innerhalb ihres Freiwilligen Sozialen Jahres in der Denkmalpflege haben junge Erwachsene aus Berlin, Brasilien, Russland und Mexiko in der Schülerakademie Elbe-Elster kräftig mit angepackt.

Dass sie ordentlich anpacken können, haben Matthis, Anton, Aemilia, Lais und Irina in der vergangenen Woche deutlich unter Beweis gestellt. Im Rahmen eines Projektes innerhalb ihres Freiwilligen Sozialen Jahres in der Denkmalpflege haben die jungen Erwachsenen Teile des Putzes in der Metallwerkstatt der Schülerakademie Elbe-Elster erneuert.

Doch bevor es an die eigentliche Arbeit ging, hieß es am Montag zunächst erst einmal: Platz schaffen. Maschinen und Werkbänke galt es umzuräumen, ehe es dem maroden Putz an den Kragen gehen konnte. „Eigentlich könnte man das Grundthema der Seminarwoche hier mit ‚Mörtel und Putze’ überschreiben“, lächelt Jugendbauhüttenleiter Bernd Henning. „An anderen Einsatzorten kann es beispielsweise Fachwerkhaussanierung sein.“ 

Die Arbeitstruppe ist bunt gemischt. Da sind Matthis und Anton aus Berlin, Lais aus Brasilien, Irina aus Russland und ihre Teamleiterin Maya Sanchez aus Mexiko. Alle verbindet ein Interesse am Bau. „Ich habe meinen Bachelor in Architektur bereits in Moskau gemacht, jetzt soll hier der Master folgen“, erzählt beispielsweise Irina. Lais hat bereits ein Ausbildung für Bauen und technisches Zeichnen in Brasilien absolviert. Vorstellen können sich alle Teilnehmer, in bautechnischen Berufen nach ihrem Freiwilligenjahr zu bleiben, davor wird es aber für die meisten noch einmal an die Hochschule oder Universität gehen.

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