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Aus der Stadt

Ehrenamtler fassen fleißig mit zu

Während die Männer draußen den Transporter beladen, wird im Bibliotheksraum emsig gepackt. Auch Renate Krahlisch hat sich als Helfer eingefunden. FOTO: LR / Sylvia Kunze

Falkenberg. Der Umzug der Falkenberger Bibliothek hat begonnen. Am 12. Februar soll Neueröffnung sein.

Der Anfang ist gemacht. Die seit einigen Jahren im Schulkomplex in der Clara-Zetkin-Straße angesiedelte Bibliothek zieht um. Die ersten Regale sind transportiert. Viele Bücherkisten sind gepackt. Rund 7000 Medien, also in erster Linie Bücher, Zeitschriften, Videos und DVDs, warten auf ihren Einzug am neuen Standort. Der befindet sich in der Bahnhofstraße gleich neben dem „Berliner Eck“. Dort, wo zuvor einmal eine Postfiliale beheimatet war, soll sich der neue Treff der Falkenberger Bücherfreunde etablieren.

Zwischendurch hatte es einmal so ausgesehen, als sei das Ende der städtischen Ausleihe gekommen. Rückläufige Nutzerzahlen auf der einen Seite und steigender Platzbedarf in der Schule auf der anderen Seite hatte die Stadtverwaltung schon den Vorschlag unterbreiten lassen, das Angebot einzustellen — und stattdessen nur noch auf die rollende Kreisfahrbibliothek zurückzugreifen.

Der Bücherbus fährt die Stadt Falkenberg zwar nun in regelmäßigem Rhythmus von drei Wochen an. Aber darüber hinaus haben sich viele Nutzer der Falkenberger Stadtbibliothek stark gemacht und deren Ende erst einmal abgewendet. Die Freiwilligen stehen zu ihrem Wort. Schon beim Umzug stehen viele bereit und fassen mit zu. „Ohne Bibliothek würde was in der Stadt fehlen“, begründet nicht nur Gerald Jacob, der seit Jahren als Nutzer eingeschrieben ist, seinen Einsatz.

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