ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Herzberg

Ein Herz für die Schullandheime

Jürgen Flöter (r.) und die Vorsitzende des Landesverbandes der Schullandheime Brandenburg Christine Schilling beim Sommerfest des Bundespräsidenten. FOTO: LR / Flöter

Herzberg. Der Herzberger Jürgen Flöter war zum Sommerfest des Bundespräsidenten eingeladen.

Diesen 7. September 2018 wird der Herzberger Jürgen Flöter nicht vergessen. Gemeinsam mit seiner Frau Heidrun war er zum Sommerfest des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier und dessen Gattin Elke Büdenbender in den Park von Schloss Bellevue nach Berlin eingeladen. Zu verdanken hatte er diese Ehre dem Landesverband der Schullandheime Brandenburg e.V. und dessen Vorsitzender Christine Schilling, die den Herzberger dafür vorgeschlagen hatten.

Im Mittelpunkt des Bürgerfestes steht das ehrenamtliche Engagement. 2000 Ehrenamtler und deren Partner nahmen an dem Fest teil. „Es war einfach überwältigend, sehr bewegend und für mich eine schöne Anerkennung“, sagte Jürgen Flöter, als die RUNDSCHAU ihn am Montag besuchte. Besonders berührt hat ihn die Rede des Bundespräsidenten. „Die Art, wie Frank Walter Steinmeier spricht, geht unter die Haut. Das Fest war ein Zeichen für Gemeinsinn und Verantwortung und soll auch andere Menschen dazu ermutigen, sich einzubringen“, so der 73-Jährige. Gefallen hat ihm auch das ganze Fluidum mit vielen Künstlern und Persönlichkeiten von Dieter „Maschine“ Birr bis Sebastian Krumbiegel. Stolz erzählt der Leichtathletiktrainer Flöter, dass er Kugelstoßer David Storl getroffen hat und Rallyefahrerin Heidi Hetzer. Auch drei weitere Kollegen aus der Schullandheim-Landschaft in Deutschland waren in Berlin.

Seit 1993 ist Jürgen Flöter mit den Schullandheimen in Brandenburg verbunden. Doch eigentlich galt seine Aufmerksamkeit der Jugendförderung schon viel länger, vor allem im Sport. Nach einem schweren (Leichtathletik)-Sportunfall konnte der gelernte Werkzeugschlosser seinen Beruf nicht mehr ausüben und wurde 1965 der erste Referent für Jugendförderung, Körperkultur und Sport beim damaligen Rat des Kreises in Finsterwalde. Die Liebe hat ihn nach Herzberg gebracht, wo der DTSB dem jungen Leichtathletiktrainer 1967 eine Stelle als Sportlehrer und Trainer anbot, erzählt er. Als der DTSB nach der Wende abgewickelt wurde, folgten Jahre mit ABM und ab 1993 der Job im Schulverwaltungs- und Sportamt des Kreises Herzberg. „Hier bin ich das erste Mal mit den Schullandheimen in Körba und Täubertsmühle in Rückersdorf in Verbindung gekommen“, so Jürgen Flöter. Und seitdem engagiert er sich auch ehrenamtlich im Landesverband. Mehr als 20 Jahre war er der stellvertretende Vorsitzende des Verbandes.

top