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Dank der Beringung

Hiddensee hat DEH HO 4860 gefunden

Brandis. Brandiser Storch hat sich in Axien niedergelassen.

Bis die ersten Störche wieder in der Region einfliegen, wird es noch ein paar lange Wochen dauern. Alle Jahre wieder ist die Freude groß, wenn die Adebare die Nester wieder belegen. Und in den Städten und Dörfern hoffen die Leute, dass „ihr“ Storch wieder da ist. Meist trifft das auch zu. Ob es aber auch wirklich der Storch aus dem letzten, vorletzten oder vorvorletzten Jahr ist, lässt sich mit Gewissheit nur anhand der Beringung feststellen.

Registriert werden die Tiere bei der Beringungszentrale in Hiddensee. Dorthin melden auch die „Beringer“ aus Elbe-Elster ihre Ergebnisse. Mancher „abtrünnige“ Storch  wird auf diese Weise wieder gefunden. So erhielt Malermeister Manfred Kuring aus Brandis vor einigen Tagen von dem Jessener  Storchenexperten Peter Raschig die Nachricht, dass der Storch, der 2006 in Brandis als Jungtier mit der Kennung DEH HO 4860 beringt worden war, im Sommer 2018 in Axien gesichtet wurde – 23 Kilometer vom Beringungsort entfernt. „Es ist schön, zu erfahren, dass der bei uns geborene Jungstorch noch in der Region heimisch ist“, so Kuring. Das sei doch schon ein klitzelkleines Gefühl der Vorfreude auf das Frühjahr.

(ru)
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