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Herzberg

Esel, Erdmännchen und Co.

Diana Enigk, Leiterin des Herzberger Tiergeheges, mit dem Eselnachwuchs 2018. Für sie ist die Umgestaltung des Tierparks ein langjähriges Projekt.FOTO: Dieter Müller

Herzberg. In Herzberg soll das Tiergehege umgestaltet werden, allerdings langfristig – Schritt für Schritt.

Zu ihrem Tierpark haben die Herzberger eine besonders enge Beziehung, und das nicht nur wegen des Tierparkfestes. Familien, Schulklassen oder Kindergartengruppen nutzen die schlichte Oase in Grochwitz gern und  regelmäßig. Von Vögeln über Affen bis zum Känguru oder Lama gibt es hier viel zu sehen und zu lernen.

Doch es wird Zeit, über eine Umgestaltung des Areals nachzudenken, attraktivere Gehege, sinnvolle Wegebeziehungen, gute Arbeitsbedingungen und eine wirksame Außendarstellung zu schaffen.  Herauszufinden, wie das aussehen könnte, dazu hat die Stadt die Agentur „A&A Parkdesign“ Hannover beauftragt, ein Konzept zu erarbeiten, das Jeanette Heindorf kürzlich im Kulturausschuss vorstellte. Es wurde in enger Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung, den Mitarbeitern des Tiergeheges und dem Förderverein erstellt.

Die Veränderungen beginnen schon mit der Gestaltung eines Portals am Eingang. Alle Gehege sollen in einen Rundweg integriert werde, um die derzeitige Sackgassensituation aufzulösen. Wo jetzt die Insel für die Wasservögel ist, könnte eine neue Halle für die Gibbons gebaut werden, die auch im Winter zugänglich ist. Das jetzige Affenhaus wäre für andere Tiere frei. Die Emus bekommen eine Wasseranlage. Die Stallanlage bei den Kängurus wird um- und eine Sittichanlage neu gebaut. An der Voliere muss das Netz erneuert werden. Das Hirschgehege soll attraktiver werden, in die alte Schießanlage könnten die Streifenhörnchen einziehen. Ein Erlebnisbauernhof könnte entstehen und natürlich die Erdmännchenanlage. Während die Futterküche gut in Schuss ist, fehlt es an ordentlichen Duschmöglichkeiten und einem Büro für die Mitarbeiter. Hier soll durch Containerlösungen Abhilfe geschaffen werden. Das sind neben einem neuen Logo und dem „Tierpfleger Karl“, der als Leitfigur durch den Park führen soll, nur die gravierendsten Änderungen. Grob geschätzt liegt der Kostenrahmen bei etwa 300 000 Euro, sagt Jeanette Heindorf.

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