ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Aus der Kurstadtregion

Details der Verbandsgemeinde werden diskutiert

Falkenberg. Um Fragen zu klären, wurde der Innenminister noch einmal zu einer mehrstündigen Diskussion nach Falkenberg eingeladen.

Der Countdown läuft. Im März soll die öffentlich-rechtliche Vereinbarung über die Bildung der Verbandsgemeinde Liebenwerda den Stadtverordnetenversammlungen aller vier Städte in einer gemeinsamen Sitzung als Beschlussvorlage vorgelegt werden. Daran soll sich nach Aussage von Herold Quick, Bürgermeister der Stadt Falkenberg und aktuell Sprecher des Viererzusammenschlusses der Kurstadtregion, nichts ändern. „Wir sind inzwischen so weit, dass ich nicht glaube, dass es besser würde, diesen Termin nach hinten zu schieben“, sagt er. Denn: „Ohne den Vertrag gibt es keine weiteren Verträge, um den Verwaltungszusammenschluss vorantreiben zu können.“ Er denke zum Beispiel an die etablierende IT-Technik, die elementare Grundlage für das künftige Arbeiten werde. Auch bauliche Veränderungen, um die Verwaltung neu strukturiert unterzubringen, wären zum Warten verdammt.

Aber genau zu diesem Vertrag gibt es vor allem in der Stadt Falkenberg noch viele Bedenken. In einem Werkstattgespräch, in dem sich die Abgeordneten zu Details des Entwurfes verständigt haben, ist sehr kontrovers diskutiert worden. Fragen blieben viele. So viele, dass man am vergangenen Freitag noch einmal den Innenminister zu Gast hatte, der sich gemeinsam mit Vertretern des Kooperationsrates der drei Stunden dauernden Debatte stellte.

Vor allem die Falkenberger Feuerwehrleute sind sensibilisiert. „Mit dem Zusammenschluss der vier Städte Bad Liebenwerda, Mühlberg, Uebigau-Wahrenbrück und Falkenberg entsteht die größte Feuerwehr des Landes Brandenburg: 892 Aktive, 304 Jugendfeuerwehrmitglieder und dann noch die Mitglieder in der Alters- und Ehrenabteilung. Wir reden dann von 63 Fahrzeugen und 41 Ortsfeuerwehren“, umreißt der Falkenberger Stadtbrandmeister Sören Diecke das neu entstehende Großgebilde. Die Sorgen, die sich damit verbinden, betreffen viele Aspekte. „Allein um bei 25-jähriger Nutzungsdauer auf dem aktuellen Stand zu bleiben, müssten jedes Jahr zwei bis drei neue Fahrzeuge angeschafft werden“, rechnet Diecke vor.

top