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Gibt es Dinge, die Sie im Falle Ihrer Wahl in der nächsten Amtsperiode anders anpacken würden als der amtierende Bürgermeister?
Als politisch Verantwortliche arbeiten wir mit dem Geld unserer Bürger und Unternehmen. Die transparente Aufklärung aller Vorgänge sehe ich deshalb als ein Muss für mich als Bürgermeister an. Investitionen werde ich den Bürgern deutlicher erläutern und die Kosten der Vorhaben offenlegen. Hierbei darf es nicht die übliche Salami-Taktik geben, sondern eine von vornherein klare Aufstellung aller zu erwartenden finanziellen Aufwendungen. Ich werde ein System einführen, das Jung und Alt erlaubt, Vorschläge und Ideen zur Gestaltung unserer Stadt einzubringen, die sichtbar und diskutierbar sind. Die Zukunft unserer Stadt - die Jugend - werde ich von Beginn an mit einbinden. Vertrauen und Mitwirkung werde ich durch Kinder- und Jugend-Dialoge aufbauen. "Wer will, findet Wege, wer nicht, findet Gründe", ist mein Leitgedanke.

In welcher Frage sahen Sie sich in der zurückliegenden Zeit am weitesten entfernt von der Auffassung des Amtsinhabers und warum?
Im Umgang mit Leuten, die von seiner Meinung abweichen. Andere Meinungen zu akzeptieren, gehört für mich zu den notwendigen Voraussetzungen bei der Arbeit als Bürgermeister. Leider ist die gegenwärtige Praxis die Ausgrenzung von Abgeordneten, als von Bürgern gewählte Vertreter. Das halte ich für falsch und kontraproduktiv. Kritische Situationen zu meistern als Bürgermeister und sie als Lernprozess zu begreifen, ist meine Option für eine effektive Balance von Bürgervertretung und Verwaltung.

Mit einem gerade gestarteten Volksbegehren soll die geplante Kreisgebietsreform in Brandenburg gestoppt werden. Hat Brandenburg aus der Sicht der Kommunalpolitik keine Reform nötig?
Es ist richtig, dass man sich mit der Zukunft und den Strukturen unseres Landes auseinandersetzt, Vorschläge unterbreitet. Der kritische Blick auf Realitäten und das Mit-

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