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Hightech-Helikopter bald auch bei Bundeswehr in Holzdorf

SAR-Besatzungen steht „OP am offenen Herzen“ bevor

Auf dem Weg zum nächsten Einsatz: Majo Marcus Preuß, Stabsfeldwebel Constance Edinger und Hauptmann Marc Höllerer (v.l.).FOTO: Sven Gückel

Holzdorf. Such- und Rettungsdienst der Bundeswehr erhält moderne Helikopter und hofft auf mehr Einsätze.

Immer, wenn „SAR Hamburg 71“ zum Einsatz gerufen wurde, stiegen beim ZDF die Einschaltquoten. Doch sowohl die beliebte ZDF-Abendserie als auch die Flüge der „Anneliese“, wie die Besatzung den Helikopter nannte, sind Geschichte. In Holzdorf hingegen steht noch immer eine Bell UH 1D für den Such- und Rettungsdienst bereit. Als einer der letzten Hubschrauber seiner Art wird aber auch er bald in den Ruhestand gehen.

Der Such- und Rettungsdienst der Bundeswehr vollzieht in den kommenden zwei Jahren einen technischen Quantensprung. Seit Anfang Februar wird im Airbus-Werk in Donauwörth die erste von insgesamt sieben Maschinen des Typs H 145 für den SAR-Dienst gefertigt. Ziel ist es, sie spätestens im November der Pilotenausbildung zur Verfügung stellen. „Im Herbst 2020 sollen alle Maschinen ausgeliefert und die zur Staffel gehörenden 50 Piloten umgeschult sein”, erläutert Staffelkapitän Major Marcus Preuß.

Beim Blick in die Zukunft kommt er ins Schwärmen. Der H 145 werde der modernste Helikopter sein, mit dem ein SAR-Dienst unterwegs ist. Auch zivile Dienstleister wie der ADAC hätten so etwas aktuell nicht zu bieten, sagt er. Während die Bell UH 1D ohne GPS und mit nur einem Triebwerk unterwegs ist, kann das neue Luftfahrzeug alle Facetten eines modernen Rettungshubschraubers aufbieten. Handyortung, Wärmebildkamera und Notsenderlokalisierung sind nur einige davon.

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