ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Es gibt Anlagen, die einen Notruf nur zur Leitstelle durchlassen, wenn auch wirklich eine Funktionsstörung des Aufzuges vorliegt. Die Aufzüge am Falkenberger Bahnhof sind allem Anschein nach aber nicht mit dieser sogenannten Missbrauchsunterdrückung ausgerüstet. Dann komme ein Missbrauch immer mal vor, so die Pressestelle. Grundsätzlich gelte aber auch hier die Regel, lieber einmal mehr einen Techniker bzw. die Feuerwehr zu schicken, als gegebenenfalls einer tatsächlich eingeschlossenen Person nicht zu helfen. Auch wenn sich bei einem Rückruf in die Kabine niemand meldet, könne es sein, dass die Person einfach nicht mehr in der Lage ist zu antworten.

Für die Falkenberger Feuerwehr heißt das, bei jedem Notruf, ob Missbrauch oder nicht, schnell mit einem Löschfahrzeug auszurücken. Sören Diecke bittet Bürger, die zur Aufklärung des Notrufmissbrauchs beitragen können, sich an Polizei oder Feuerwehr zu wenden. Demjenigen, der die Notrufe grundlos auslöst, sei gesagt, dass die Gebühren der Stadt Falkenberg für den Einsatz eines Löschfahrzeuges 136,30 Euro betragen, die für den Einsatz eines Feuerwehrmanns (oder Frau) stündlich 22,20 Euro. Das Strafgesetzbuch sieht für den Missbrauch eines solchen Notrufs eine Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder eine Geldstrafe vor.

top