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Baustart für Mammutprojekt

Startschuss für die Dresdner Bahn

Die Dresdner Bahn in Berlin: Die rund 16 Kilometer lange Dresdner Bahn ist Teil der Strecke Berlin–Dresden und existiert bereits seit 1875. Seit 1952 fahren hier keine Fernzüge mehr. Die Dresdner Bahn beginnt südlich des Bahnhofs Berlin Südkreuz, wo die Strecke von der Anhalter Bahn abzweigt, kreuzt nach 8,7 Kilometern die Landesgrenze Berlin/Brandenburg und führt nach Blankenfelde in Richtung Dresden. Sie gehört damit zum europäischen Korridor Orient–östliches Mittelmeer, der die strategisch wichtigen Häfen der Nord- und Ostsee mit dem Schwarzen Meer und dem Mittelmeer verbindet. Im Stadtgebiet Berlin ist die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 160 Kilometer pro Stunde begrenzt, im Land Brandenburg dürfen 200 Kilometer pro Stunde gefahren werden. FOTO: Deutsche Bahn AG

Berlin. vorspann ergänzen

Die Dresdner Bahn, in Berlin und Brandenburg gelegen, wird für den modernen Nah-, Regional- und Fernverkehr fit gemacht. Es werden zwei neue elektrifizierte Gleise gebaut und alle neun Bahnübergänge entlang der Strecke durch Eisenbahnbrücken oder Straßenüberführungen ersetzt. Nach dem Ausbau können S-Bahnen sowie Fern- und Regionalzüge die Strecke nutzen.

Doch weshalb ist der Ausbau der Strecke für die Südbrandenburger so wichtig? Projektleiter Holger Ludewig sagt es kurz und knackig: „Wir erreichen damit eine deutliche Entlastung des Eisenbahnknotens Berlin und ermöglichen zudem kürzere Fahrzeiten Richtung Dresden und zum Flughafen Berlin-Brandenburg (BER).“ Noch brauchen Züge zwischen Dresden und Berlin 1:47 Stunden. Wenn alle Bauarbeiten beendet sind, voraussichtlich im Jahr 2028, sollen es nur noch 80 Minuten sein.

Lärmschutz vor Baulärm. Entlang der Strecke werden die Lärmschutzwände zuerst gebaut. Auf dem Foto der Projektleiter der Dresdner Bahn, Holger Ludewig (l.), und Benjamin Döring von der DB Netz Projektsteuerung. FOTO: LR / Frank Claus
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