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Schulsanierung in Schlieben

Das lange Warten auf das liebe Geld

Schlieben. Platznot in Schliebener Grund- und Oberschule. Fällige Bauvorhaben können wegen fehlender Mittel nicht beginnen.

Noch im Vorjahr hat Amtsdirektor Andreas Polz erleichtert durchgeatmet, als nach einem längeren Disput mit dem Kreis eine Einigung hinsichtlich der Schule in Schlieben erfolgte. Die Bildungseinrichtung in Trägerschaft der Stadt Schlieben erhält künftig regelmäßige finanzielle Unterstützung durch den Kreis. „Eine nicht unwesentliche“, schätzt der Amtsdirektor ein. Zu Beginn des Jahres schob er dann beim Neujahrsempfang des Amtes Schlieben recht optimistisch nach: „Letztlich sind dadurch in 2018 Investitionen in einer Höhe von 42 700 Euro erst möglich geworden – und die Durchführung weiterer Investitionen in einer Höhe von rund einer Million Euro wird realistischer.“

Aber der Optimismus schwindet mehr und mehr. Mit dem Wissen, dass ständig steigende Schülerzahlen zu immer weniger Platz in der Schule führen, muss gehandelt werden. Eine, die baldige Verbesserungen kaum noch abwarten kann, ist Hortleiterin Carmen Bretschneider. Sie betreut mit ihren Mitstreiter/innen derzeit 110 Kinder. Der Schliebener Hort ist damit bis auf den letzten Platz besetzt. „Einige Räume, die wir nutzen, erleben eine ständige Doppelnutzung: vormittags Klassenzimmer, nachmittags Hortraum. Das ist keine schöne Situation. Einen Gruppenraum kann man wesentlich schöner einrichten, als so einen schnöden, funktionalen Klassenraum.“

Sie klagt über die beengten Verhältnisse ebenso wie über nicht zu vermeidenden Lärm, der sich im Schulhaus entwickelt, wenn die Mädchen und Jungen ihre Freizeit genießen. Bei den zurückliegenden Schulanmeldungen der zukünftigen Abc-Schützen sei immer wieder die Frage aufgekommen, wann sich diese Platzsituation verbessere, berichtet sie weiter.

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