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Nach jahrelangem Warten

Wieder kein Geld für die Kegelhalle

Ein Bild aus dem Jahr 2012. Schon damals machten sich die Herzberger Kegler Hoffnung auf eine Sanierung der maroden Kegelbahn. Bis heute liefen alle Finanzierungsversuche ins Leere. FOTO: Dieter Müller

Herzberg. Herzberg kann 200 000 Euro Eigenmittel nicht aufbringen und wird Förderantrag wohl nicht stellen.

Das Kapitel Kegelbahn wird in Herzberg so langsam zum Albtraum. Wie es aussieht, wird die Stadt auch diesmal die Förderung für eine Sanierung nicht beantragen. Es fehlt einfach das Geld für die Eigenmittel.

Bis zum 30. November können Kommunen, Vereine und kleine Unternehmen Projektvorschläge für die 8. Auswahlrunde der Leader-Förderung beim Regionalmanagement der LAG Elbe-Elster einreichen. In der aktuellen Auswahlrunde stehen dafür 4 Millionen Euro im Landkreis zur Verfügung. Schon mehrmals hätte Herzberg Geld aus diesem Topf für die Sanierung der Kegelbahn erhalten können. Doch das Vorhaben ist bisher immer gescheitert.

Aufgeschlagen wurde das Kapitel Kegelbahn im Juli 2011 mit dem Beschluss eines Sportstättenkonzeptes für Herzberg durch die Stadtverordnetenversammlung. Es beinhaltet auch die Sanierung der 1958 gebauten Kegelhalle. Nach langer Diskussion hatte man sich konkret auf eine 400 000 Euro teure Variante geeinigt, für die Fördermittel gefunden werden mussten. Mitte 2015 hatten sich die Herzberger Kegelvereine Lok und Medizin sowie die Abteilung Kegeln des VfB Herzberg unter dem Dach des VfB zusammengetan, um ihre Kräfte zu bündeln – auch für den geplanten Umbau der Anlage.

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