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Ein Lausitzer Leuchtturm

Herzberger steigen der Welt aufs Dach

Dr. Günther Unterkofler, Geschäftsführer der MAGE Roof & Building Components GmbH, sorgt seit 25 Jahren dafür, dass Herzberg in der Welt der Dachdecker, Zimmerleute und Spengler ein Begriff ist. Qualitativ hochwertige und innovative Produkte überzeugen ebenso wie ein schneller Lieferservice, der nur mit einem allzeit gut gefüllten Lager gewährleistet werden kann. FOTO: LR / Sylvia Kunze

Herzberg. Seit 25 Jahren produziert die MAGE GmbH in der Kreisstadt. Sie ist zu einem mittelständischen Unternehmen mit einem jährlichen Umsatz von 15 Millionen Euro gewachsen.

Die MAGE Roof & Building Components GmbH gehört zu den „Leuchttürmen der Lausitz“. Mit diesem Titel ehrt der Bundesverband mittelständische Wirtschaft regelmäßig starke Unternehmen vor Ort. Zu einem solchen hat sich die Herzberger Firma, die im Gewerbegebiet An den Steinenden ansässig ist, in den vergangenen 25 Jahren definitiv entwickelt.

Was vor 25 Jahren als Drei-Mann-Unternehmen begonnen hat, ist mittlerweile zu einem Betrieb mit 80 Mitarbeitern gewachsen. Wenn Geschäftsführer Dr. Günther Unterkofler über die Anfänge berichtet, dann wird schnell klar, dass bei der Standortwahl andere Hoffnungen die Weichen stellten. „Im Bürgermeisterzimmer hing eine große Karte zur A 16. Auch die Flughafenfrage war noch offen“, lässt er anklingen, dass man auf eine gute Anbindung hoffte. „Leider ist das alles nicht gekommen“, resümiert der Firmenchef. Aber dennoch kann er eine respektable Entwicklung des Unternehmens vorweisen.

Der Schwabe hat sich gern der Herausforderung gestellt, sein im Studium und in der späteren Tätigkeit an der Universität erworbenes Wissen über Betriebswirtschaft in der Praxis ausprobieren zu können. Er ist noch heute froh, dem Unternehmer Dr. Manfred Gehring begegnet zu sein, der nach der politischen Wende im Land und dem Zusammengehen von Ost und West ein Unternehmen gründen wollte — bestenfalls genau dort, wo sich in den nächsten Jahren ein enormer Bauboom entwickeln würde, mittendrin zwischen Berlin, Leipzig und Dresden und mit räumlicher Nähe nach Tschechien und Polen. „Inzwischen generieren wir aus diesem Dreieck nur noch drei Prozent unseres Umsatzes“, zeigt Unterkofler auf, wie sich der Markt entwickelt hat.

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