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Landwirtschaft

Schweinepest: Betriebe fürchten ernsthafte Probleme

Gelangt die Afrikanische Schweinepest nach Elbe-Elster, kommt die Schweineproduktion zum Erliegen, sagt Kreisbauernverbandschef Dorsten Höhne. FOTO: dusanpetkovic1/Fotolia / fotolia

Elbe-Elster. Die Afrikanische Schweinepest (ASP) kommt näher und treibt den Schweineproduzenten in Elbe-Elster die Sorgenfalten auf die Stirn.

Die Afrikanische Schweinepest kommt mit Riesenschritten aus Osteuropa auf uns zu. Polen und Tschechien hat sie bereits erreicht. Wie versuchen sich die Schweineproduzenten in Elbe-Elster vor der drohenden Gefahr zu schützen, was rät die Amtstierärztin, was sagen Jäger zur erhöhten Abschussquote bei Wildschweinen? Die LR hat sich umgehört.

Dorsten Höhne, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Elbe-Elster, hat die nahende Gefahr der Afrikanischen Schweinepest „schon längst voll auf dem Schirm. Wir hoffen, lange genug davon verschont zu bleiben“, sagt er. Er weiß, dass das nur eine Hoffnung und die Realität meist eine andere ist. „Wir fühlen uns von Behördenseite nicht genügend vorbereitet“, gibt er die Sicht der im Verband organisierten landwirtschaftlichen Betriebe wieder. Was beim Seuchenbefall im Bestand zu tun sei, „das wissen wir“, aber bei vielen anderen Details in Sachen Tierseuchenvorsorge und „was da im Fall des Falles wann und wie passieren muss, ist noch nicht ausreichend theoretisch vorgesorgt“, schätzt er ein.

Für ihn heißt es „gute Nacht, Marie!“, sollte der Ernstfall eintreten. Denn tritt er ein, da ist sich Höhne sicher, „kommt die Schweineproduktion zum Erliegen“ und „gibt es für die Betriebe ernsthafte wirtschaftliche Probleme bis dahin, dass Existenzen auf dem Spiel stehen. Ich mag mir nicht ausmalen, was das für die landwirtschaftliche Struktur der Region bedeuten würde.“

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