ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Wirtschaftsförderung in Bernsdorf

Nächste Haltestelle: TDDK

Das 900-Mitarbeiter-Unternehmen TDDK in Straßgräbchen hat jetzt seine eigene Bushaltestelle. TDDK-Chef Kazushige Murao (3.v.r.), TDDK-Vize Ronald Juhnke (r.), Landrat Michael Harig (2.v.r.) und Bernsdorfs Bürgermeister Harry Habel (3.v.l.) sind 100 Meter mitgefahren. FOTO: LR / Sascha Klein

Straßgräbchen. Das nennt sich Investorenpflege: Das Unternehmen TD Deutsche Klimakompressor GmbH in Straßgräbchen bekommt seine eigene Bushaltestelle und damit eine bessere Anbindung.

Ausnahmsweise hält der Linienbus 150 direkt vor dem Eingang von TDDK in Straßgräbchen. Rund 15 Personen steigen ein – und 100 Meter später wieder aus. Es ist eine kurze Fahrt fürs Pressefoto, und trotzdem hat diese Fahrt Symbolcharakter. Das 900-Mitarbeiter-Unternehmen im Bernsdorfer Ortsteil Straßgräbchen, das Klimakompressoren für einen Großteil der Automobilhersteller in aller Welt fertigt, ist endlich per Bus zu erreichen. Damit hat Bautzens Landrat Michael Harig (CDU) jetzt ein Versprechen seines Ministerpräsidenten aus dem Jahr 2018 eingelöst.

„Wir sind froh, dass es so schnell mit einer Haltestelle geklappt hat“, sagt TDDK-Vize Ronald Juhnke in Richtung Landrat Harig. Zunächst ist es jedoch ein gewolltes Provisorium. Die Haltestelle ist direkt neben dem Mitarbeiter-Parkplatz auf dem TDDK-Gelände. „Wir wollen das ausprobieren“, sagt Juhnke. Allen sei klar, dass die Busverbindung nicht sofort von Dutzenden täglich genutzt werde. Aber sowohl für die Tagschicht-Mitarbeiter, die Verwaltung, Azubis und Praktikanten biete sie jetzt eine Alternative.

Bisher hätten Beschäftigte, die nicht motorisiert sind, den langen Weg aus Straßgräbchen zum Werk laufen müssen – was nicht besonders attraktiv ist. Nun hält der Bus, der zwischen Kamenz, Bernsdorf und Lauta verkehrt, direkt am Werk. Jetzt wollen TDDK, Regiobus und der Landkreis ein bis zwei Jahre testen, wie die Haltestelle angenommen wird – mit dem Ziel einer dauerhaften Lösung. „Wir müssen Dinge anbieten, in der Hoffnung, dass sich die Nachfrage einstellt“, sagt Michael Harig.

top