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Hoyerswerda

Ein See – viele Hoffnungen

Fast direkt am Stadtrand von Hoyerswerda gelegen, soll der Scheibe-See zum künftigen Haussee der Stadt werden. Seit einem Jahr ist zunächst einmal im Sommer das Baden möglich. Nun sollen die nächsten Schritte folgen. FOTO: Gernot Menzel

Hoyerswerda. Neuer See – unendliche Möglichkeiten? Ja, wenn genügend Investoren gefunden werden. Der Scheibe-See liegt nur 4,5 Kilometer von der Hoyerswerdaer Innenstadt entfernt. Das ist eine Chance, die Hoyerswerda nutzen will. Doch dafür ist noch eine Menge zu erledigen.

Rohkohleförderung: 53 Millionen Tonnen. Landinanspruchnahme: 758 Hektar. Förderzeitraum: 1985 bis 1996. Flutungszeitraum: 2002 bis 2012. Das ist der Scheibe-See, der einzige große Bergbaufolgesee auf dem Gebiet der Stadt Hoyerswerda. Es soll die Badewanne der Stadt werden. Dort soll die Entwicklung ebenso wie an anderen Seen fortschreiten und Investoren in Hoyerswerda, Lohsa und Spreetal die Chance liefern, im Tourismus Fuß zu fassen.

Die Realität zurzeit ist: Es gibt am Westufer des Sees – auf Hoyerswerdaer Territorium – eine 120 Meter breite Badestelle. Dort können sich Insider zurückziehen und einen winzigen Teil der 684 Hektar Seefläche genießen. Jährlich vom 15. Mai bis 15. Oktober ist dort das Baden erlaubt.

Aber: Es gibt seit Ende 2015 einen Masterplan für den Scheibe-See, den die drei Anliegerkommunen beauftragt haben. Dort ist auf 63 Seiten skizziert, wie es mit dem Gewässer einmal weitergehen soll. Welches Argument inzwischen sticht: Der See hat durch die entstehende Hoyerswerdaer Ostumfahrung bald einen direkten Anschluss an die B 96 und dadurch einen schnellen Anschluss an die B 97 Richtung Cottbus.

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