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Unabhängig reisen

Die Lausitz als Sehnsuchts-Region: Die Camper kommen

Klein, privat, gemütlich – das schätzen Heidi und Roland Schneider aus Donauwörth am Caravanparadies Dreiweiberner See. Hund Max ist auch dabei. FOTO: LR / Rita Seyfert

Hoyerswerda. Camping boomt. Noch nie gab es in Sachsen und Brandenburg so viele Campingurlauber. 2018 erlebte die Branche einen neuen Rekord – auch im Lausitzer Seenland.

Spontan, unabhängig und gemütlich auf den eigenen vier Rädern unterwegs sein. Die Kofferschlepperei entfällt, gekocht wird am eigenen Herd, und gespeist am Puls der Natur. Jeder Tag ist ein kleines Abenteuer, nur der Weg ist das Ziel. Die Gründe, warum immer mehr Menschen im Camper Urlaub machen, sind unschlagbar.

Die Zahlen sprechen für sich. Allein in Sachsen wurden 2018 insgesamt 769 553 Übernachtungen auf Campingplätzen gezählt. Gegenüber 2017 entspricht das einer Steigerung von über 13 Prozent. Im Vergleich zu 2010 nahmen die Nächtigungen damit sogar um knapp 68 Prozent zu. Diesen Aufwärtstrend kann der Tourismusverband Lausitzer Seenland bestätigen. Geschäftsführerin Kathrin Winkler: „2018 war ein Traumjahr, und die Campingplätze waren die ganz großen Gewinner“, sagt sie. Eins ist sicher, der Campingtourismus boomt auch im Seenland. Immer mehr Wohnmobilisten entdecken die Lausitz für sich. „Das Thema wird in den nächsten Jahren interessant bleiben“, sagt Kathrin Winkler.

Doch auch die Anforderungen der Camper wachsen. „Die Kunden sind sensibler geworden.“ Viele Gäste seien bereit, das Geld auszugeben, wenn alles stimmt. Den meisten Campern gehe es weniger ums Sparen. Sprit, Miete oder Anschaffungskosten für ein Wohnmobil und Campingplatz-Gebühren sind meistens so teuer wie ein vernünftiges Hotel.

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