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Ideen für den Doppelhaushalt 2019/2020

SPD Hoyerswerda will mehr Geld für ZooKultur

Die SPD-Fraktion im Stadtrat Hoyerswerda macht jetzt erste Vorschläge für den ersten Doppelhaushalt der Stadt 2019/2020. Im Bild: Stadtrats-Fraktionschef Uwe Blazejczyk (l.) und Stadtrat und Finanzausschuss-Mitglied Günther Jahnel. FOTO: LR / Sascha Klein

Hoyerswerda. Pläne für Hoyerswerdas ersten Doppelhaushalt? Die SPD legt vor und formuliert Ideen für 2019 und 2020. Am 16. Januar gibt es erste Gespräche im Finanzausschuss.

Gemeinsam haben sie rund ein Vierteljahrhundert Stadtratserfahrung: Uwe Blazejczyk und Günther Jahnel. Beide halten seit Jahren die SPD-Fahne im Hoyerswerdaer Stadtrat hoch. Insgesamt umfasst der Stadtrat inklusive Oberbürgermeister 31 Personen. Alle 31 eint eine Herausforderung: Hoyerswerda will in den kommenden Monaten seinen ersten Doppelhaushalt auf die Beine stellen.

Die Frage steht: Welche Projekte sind nötig, finanzierbar und mehrheitsfähig? Die Hoyerswerdaer SPD hat jetzt erste Ideen formuliert.

Zentraler Punkt für die SPD ist die bessere Ausstattung der Hoyerswerdaer ZooKultur gGmbH, die Schloss, Zoo, Bibliothek, Musik- und Volkshochschule betreibt. Bislang gibt die Stadt jährlich einen Festbetrag von zwei Millionen Euro. „Wir sind dafür, die jährliche Zuwendung auf 2,15 Millionen Euro zu erhöhen“, sagt Fraktionschef Uwe Bla­zejczyk. Er rechnet vor: Auf Dauer könne die Attraktivität von Zoo, Museum und Schloss mit zwei Millionen Euro Zuschuss nicht gehalten werden. Vor allem im Zoo stehen in den kommenden Jahren weitere Großprojekte an. Eine weitere Forderung: Bei der ZooKultur sei mit den Jahren ein Verlust aufgelaufen, der sich nach SPD-Aussagen mittlerweile auf 370 000 Euro summiert hat. Um diesen zu senken, stellt sich die SPD eine Einmaleinlage von 300 000 Euro vor. Das bedeutet: Die Stadt müsste jährlich 2,1 Millionen Euro bereitstellen. Der Landkreis erhöht seinen Zuschuss für Musik- und Volkshochschule um 50 000 Euro jährlich.

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