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Zweites großes Thema für die Hoyerswerdaer SPD ist die Finanzierung des ZCom – des Zuse-Computermuseums. Bislang hat die Stadtverwaltung den Träger, die ZCom-Stiftung, mit 25 000 Euro unterstützt. Jetzt wirft die SPD eine Unterstützung von jährlich 100 000 Euro in den Ring. Uwe Blazejczyk: „Wir wissen, dass das ein Streitthema ist. Aber unsere Auffassung ist: Wir wollten dieses Museum haben, also müssen wir es auch zum Laufen bringen.“ Das Museum werde inzwischen als kultureller Baustein in der Stadt wahrgenommen, so  Bla­zejczyk und Jahnel. Inzwischen habe es sogar überregionale Bedeutung: durch den sächsischen Museumspreis, internationale Projekte, Tagungen und Gäste.

Die nächste Baustelle: ein Projekt für die Jugend. „Wir haben viele Angebote für Kinder bis etwa acht Jahre“, sagt Uwe Blazejczyk und verweist auf die vielen Spielplätze in der Stadt. Bis auf das Jugendklubhaus „Ossi“ sei aber kaum etwas für die Jugendlichen vorhanden. Die Idee: ein Skaterpark. Der könnte auf dem freien Gelände des Zentralparks im Stadtzentrum entstehen. Dort hielten sich Jugendliche heute schon auf, sagt Uwe Blazejczyk – allerdings ohne wirkliches Angebot. Er habe bereits mit der Wohnungsgesellschaft als Park-Eigentümer gesprochen, sagt der Fraktionsvorsitzende. Interesse sei vorhanden. Wie viel solch ein Projekt kostet, ist unklar. Die SPD-Fraktion ruft zunächst 150 000 Euro dafür auf.

Hoyerswerda zahlt bereits ein Begrüßungsgeld in Höhe von 250 Euro an Eltern, die gerade ein Kind bekommen haben und in Hoyerswerda leben. Die SPD-Fraktion will dieses Begrüßungsgeld auf 500 Euro pro geborenem Kind erhöhen. Ziel: Hoyerswerda bekennt sich dadurch noch stärker als familienfreundliche Kommune. Mehrkosten: geschätzte 25 000 Euro.

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