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Visionen im Lausitzer Seenland

Klein Partwitzer wollen Seenpark erschaffen

Die Grafik veranschaulicht, welche Pläne der Partwitzer Förderkreis an welchem Ort ins Auge fasst. Als Partwitzer Seenpark wird dann das gesamte Areal zwischen den Überleitern 6, 7 und 3a bezeichnet.FOTO: LR / Förderkreis Partwitzer Seenpark

Klein Partwitz. Das Dorf hat für seine Flächen zwischen zwei großen Gewässern klare Vorstellungen. Bootshäuser und Fischzuchtbecken als Ideen.

Das lindgrüne Logo prangt übermannsgroß bereits von einem Reisebus herab. Und die Konzeption – akribisch ausgearbeitet für eine Präsentation im Elsterheide-Gemeinderat – umfasst schon 35 Seiten: Der „Partwitzer Seenpark“ ist wohl längst mehr als eine fixe Idee. Das macht auch Norbert Vogt, Vorsitzender des vor einem Jahr gegründeten Partwitzer Förderkreis e.V., klar: „Wir wollen die Zukunft unseres Dorfes und der Flächen an den Seestränden nicht dem Zufall oder den Ideen ortsfremder Investoren überlassen. Wir wollen unser Dorf und sein Potenzial selbst mitgestalten“, sagt er.

Unter dem Begriff „Partwitzer ­Seenpark“ will die Gemeinschaft des 350-Einwohner-Ortes deshalb nun eine Reihe von Projekten und kleinen Vorhaben selbst realisieren. „Wir haben den größtmöglichen Rückhalt in der Dorfgemeinschaft und die Klein Partwitzer sind für die Umsetzung hoch motiviert“, versichert der Förderkreis-Vorsitzende Norbert Vogt. Und: Man hoffe auf die Unterstützung durch die Gemeinde Elsterheide, die für einen Partwitzer Seenpark ein entsprechendes Planverfahren auf den Weg bringen muss.

Selbstbewusst haben die Dorfbewohner und der 14-köpfige Förderverein das Potenzial ihres Ortes erkannt. Ihr Dorf und die umliegenden Flächen genau zwischen zwei großen Gewässern – zwischen dem Partwitzer See und dem Blunoer Südsee mit jeweils großen Uferflächen gelegen – haben einen hohen touristischen Wert. Mit Reiterhof, Segelverein, Campingplatz, mehreren Gasthäusern und Pensionen sind schon einige Pflöcke eingeschlagen. Doch für die langgestreckten Uferflächen am Ostufer des Partwitzer und am Südwestufer des Blunoer Sees sind nun einige konkrete Visionen entstanden, die die Klein Partwitzer als Gemeinschaft in Angriff nehmen wollen. „Wir haben ausschließlich Projekte im Blick, bei denen die Seeufer zukünftig für alle Menschen frei erreichbar bleiben“, sagt Norbert Vogt. Das soll die Lebensqualität für die Dorfbewohner und die Heimatverbundenheit stärken. Abgesperrte Uferbereiche wollen die Partwitzer vermeiden.

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