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Dürre in der Lausitz

Elster kämpft mit Niedrigwasser

Naturschutzhelfer Herbert Schnabel sammelt an der Uferböschung der Schwarzen Elster bei Dörgenhausen Exuvien, also die Larvenhülsen geschlüpfter Insekten. FOTO: LR / Rita Seyfert

Hoyerswerda. Die anhaltende Trockenheit in der Lausitz hinterlässt Spuren. Die Schwarze Elster ist an vielen Stellen nur noch ein Rinnsal. Besonders prekär ist die Lage des Flusses am Pegel Neuwiese.

Der Sommer ist erst einige Wochen alt und schon verwandelt sich die Schwarze Elster zwischen Hoyerswerda und der Landesgrenze zum Flüsschen. Am Pegel Trado – zwischen Skaska und Sollschwitz – ist die Elster nur noch 20 Zentimeter tief. Es reicht also gerade einmal, um die Füße zu bedecken. Noch geringer ist der Wert am Pegel Kamenz: neun Zentimeter. Zum Vergleich: Die erste Hochwasser-Alarmstufe liegt dort bei 60 Zentimeter.

Rund um Hoyerswerda bietet sich ein ähnliches Bild. Immerhin sieht die Elster in Hoyerswerda zwischen Görlitzer und Bautzener Brücke immerhin noch nach Fluss aus. Doch auch dort herrscht Niedrigwasser.

Die Schwarze Elster ist nahe Kortitzmühle bei Geierswalde fast ausgetrocknet. Wenige hundert Meter weiter führt sie gar kein Wasser mehr. FOTO: LR / Sascha Klein
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