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Bei seiner Ergreifung fanden Polizisten in seinem Fluchtfahrzeug einen Elektroschocker und sogar eine Schreckschusspistole, heißt es in der Presseinformation weiter. Gegen einzelne Opfer hatte der aus Polen stammende Tatverdächtige Reizgas eingesetzt. In einem Fall soll er eine 90-jährige Rentnerin beraubt und den Tod der Frau zu verantworten haben. Bei einer Wohnungsdurchsuchung stellten Polizisten am Freitag zahlreiche Beweismittel sicher.

Der 33-Jährige Tatverdächtige, der geständig sei, bestreite allerdings laut Polizeiinformation, mit dem Tod der Frau zu tun zu haben. Im Falle einer Verurteilung droht dem Mann langjähriger Freiheitsentzug. Raub mit Todesfolge ist mit Freiheitsstrafe ab zehn Jahren oder lebenslanger Freiheitsstrafe bedroht.

Wie viele Taten dem Mann schließlich zur Last gelegt werden können, ist derzeit noch unklar, so die Polizei weiter. Kriminalisten untersuchen intensiv mit den neu gewonnen Spuren und Informationen des Täters Raubüberfälle auf älterere Menschen in den zurückliegenden Wochen in den Landkreisen Bautzen und Görlitz.

Auch die Todesumstände der 90-Jährigen werden weiter untersucht. „Das endgültige Obduktionsergebnis liegt noch nicht vor“, sagte der Polizeisprecher. Die Leiche der Frau war am 15. August in deren Wohnung gefunden worden. Die in ihren Habseligkeiten fehlende EC-Karte löste Ermittlungen aus und führte laut Polizei auf die Spur des Verdächtigen: Er wurde gefilmt, als er die Karte am 15. August an einem Geldautomaten benutzen wollte. Seit der Obduktion wird davon ausgegangen, das die Frau möglicherweise getötet wurde. (mit dpa)

(uf)
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