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Großkoschen

42. Senftenberger See-Lauf: Wer knackt die Bestzeit?

Wie im Jahr 2018 (Foto) werden auch in diesem Jahr mehr als 200 Läufer in Großkoschen an den Start gehen. FOTO: LSC Großkoschen

Großkoschen. Am Samstag (15.Juni 2019) startet in Großkoschen der einzige Sommerlauf rund um die Lausitzer Badewanne.

Ein Olympia-Dritter ist das Maß aller Dinge in Großkoschen: Stephan Freigang. Der gebürtige Hohenleipischer hält den Streckenrekord auf der 17,7-Kilometer-Runde um den Senftenberger See. Am Samstag (15. Juni) können die nächsten Läufer bei der 42. Auflage des Laufes um den Senftenberger See erneut versuchen, Freigangs Zeit zu unterbieten.

Mario Vales vom Lauf- und Ski-Club (LSC) Großkoschen schaut in den Annalen nach. Dass Freigang in der ewigen Bestenliste vorne steht, weiß Vales aus dem Kopf. Aber Jahr und Zeit? Sekunden später wird er fündig: 2004 ist es gewesen, da hat Freigang in Großkoschen womöglich eine Zeit für die Ewigkeit hinterlassen: 54:43 Minuten für 17,7 Kilometer. Der Bronzemedaillen-Gewinner von Barcelona 1992 hatte damals kurz vor dem Ende seiner Profi-Laufbahn gestanden. Trotzdem ist seine Zeit beim Lauf um den Senftenberger See weiterhin ungeschlagen.

In den vergangenen zehn Jahren ist es nur dem Dresdner Marc Schulze gelungen, die See-Runde unter einer Stunde zu laufen. Das war 2015 und 2016. Auch Hoyerswerdas Lauf-Ikone Ralf Harzbecker hat den See-Lauf in den vergangenen zehn Jahren zweimal gewonnen – 2009 und 2014. Ein Läufer aus der Region hat jedoch die meiste „Treppchen“-Erfahrung: Roland Geissler (SWV Lauchhammer) ist in den vergangenen einmal Erster, zweimal Zweiter und zweimal Dritter geworden.

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