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Im Maja-Möbelwerk wird hoch automatisiert produziert. 36 Millionen Bauteile für Ikea-Möbel werden jährlich gefertigt, zehn Millionen Quadratmeter Oberflächen lackiert. Die Kommoden- und Regalteile werden fast vollautomatisch hergestellt und in aufwändiger Handarbeit verpackt. FOTO: Steffen Rasche

Diese Rechnung geht für Maja-Möbel-Geschäftsführer Uwe Gottschlich nicht auf. Der Bautzener ist in der Oberlausitz verwurzelt, kennt und versteht die Menschen, die hier arbeiten und gern mehr in der Lohntüte sähen. Der gelernte Tischler und Diplom-Ingenieur, der das Werk seit vielen Jahren führt, kennt aber auch den schweren Wettlauf gegen Konkurrenten aus Osteuropa, Asien und aus Übersee. Der werde am Standort Wittichenau bislang nur mit Investitionen in die Automatisierung und mit maßvollen Lohnkosten gewonnen, die die Wettbewerbssituation im Blick behielten.

In dem Hallen-Komplex, der Anfang der 90er-Jahre auf der grünen Wiese bei Wittichenau neu errichtet und vor nunmehr fünf Jahren auf eine Größe von gut 15 Fußballfeldern erweitert wurde, stehen etwa 700 Menschen in Lohn und Brot. Zu sehen sind im eigentlichen Produktionsprozess allerdings nur wenige. Automatisch und im Zeitraffer werden die Möbelteile maschinell hergestellt, weitertransportiert und auch in der Qualität über Kameras und Monitore weitestgehend ohne menschliches Zutun kontrolliert. Die Maschinenführer überwachen die komplexen Abläufe der prozessgesteuerten Anlagen.

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