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UPDATE: Feuerwehr-Großeinsatz in Hoyerswerda

Flammen im Asylbewerberheim

Brand im Asylbewerberheim Hoyerswerda FOTO: Henry Gbureck

Hoyerswerda. Die Feuerwehr muss in Hoyerswerda 30 Menschen retten. Eine Etage ist vom Brand betroffen.

Dienstagabend, 23.45 Uhr, Qualm dringt aus Fenstern der Asylbewerberunterkunft in der Thomas-Müntzer-Straße. Die Brandmeldeanlage geht los, die Feuerwehr ist Augenblicke später vor Ort. Was sich für die Einsatzkräfte zeigt: Diesmal ist es kein Fehlalarm, diesmal müssen sie eingreifen.

Hinter einem Fenster nimmt die Feuerwehr Feuerschein wahr, aus etlichen Öffnungen im Haus qualmt es. Für die Feuerwehr wird es zu einem Großeinsatz. Mit mehreren Trupps unter Atemschutz werden die Menschen aus dem Haus gerettet. Hochleistungslüfter sorgen dafür, dass die Rettungswege freigehalten werden. Rund 70 Feuerwehrleute mit 19 Fahrzeugen sind im Einsatz. Alarmiert werden neben allen Hoyerswerdschen Wehren auch die Kameraden aus Wittichenau und Bernsdorf. Auch der Kreisbrandmeister und das Hubrettungsfahrzeug der Leag sind vor Ort.

Wer wenige Minuten nach den Rettungskräften auch alarmiert wird: AWO-Asylkoordinator Kevin Stanulla. Er eilt von seinem Heimatort Bernsdorf sofort zum Asylbewerberheim. Er organisiert, dass die Menschen, deren Unterkunft jetzt zerstört, verrußt und unbenutzbar ist, sofort anders untergebracht werden. „Der Brand betrifft 30 Menschen“, sagt Stanulla am Mittwochmorgen auf RUNDSCHAU-Nachfrage. Ein Flügel des Asylbewerberheims in der Thomas-Müntzer-Straße sei durch den Brand zurzeit nicht nutzbar. „Vom Treppenaufgang A bis B ist die zweite Etage komplett abgeriegelt“, so der Asylkoordinator. Die betroffenen 30 Asylbewerber seien in anderen Zimmern in der Müntzer-Straße untergebracht worden. Zwischenzeitlich war diskutiert worden, die Menschen nach Kamenz oder Bautzen zu bringen.

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