ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
Hoyerswerda

Hoyerswerda ringt um Bau-Projekt

Maik Preusche, Geschäftsführer der Süba Hoyerswerda, dem Hauptinvestor, erklärt die Vorplanung des Projekts in der Neustadt. FOTO: LR / Sascha Klein

Hoyerswerda. Entsteht im WK Ve ein ganz neues Wohngebiet? Stadt und Investor träumen von bis zu 52 Eigenheimen. Doch es regt sich Protest. Die wild gewachsenen Bäume sollen bleiben.

Es wäre ein Riesen-Projekt: Auf der Fläche einer ehemaligen Schule zwischen der Hufelandstraße, der Ernst-Heim-Straße und der Albert-Schweitzer-Straße im Hoyerswerdaer WK Ve könnte ein komplett neues Wohngebiet entstehen (die RUNDSCHAU berichtete). Der Stadtrat hat das Gelände bereits an den Investor „Süba Bauen und Wohnen LBU Lausitz GmbH“ verkauft. Die Süba mit Geschäftsführer Maik Preusche möchte dort als Bauträger bis zu 52 Einzel- oder Doppelhäuser bauen und verkaufen. Daneben hat auch die städtische Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda Ambitionen.

Die Herausforderung zunächst: Dieses Areal ist eine Brache. Nach dem Abriss der Schul- und Kitagebäude 2005 ist dieser rund vier Hektar große Abschnitt größtenteils sich selbst überlassen worden. Inzwischen sind dort größere Bäume gewachsen. Zurzeit gibt es noch kein Baurecht für das Gelände.

Die Idee von Stadtverwaltung und Investor: Wenn sich vor allem jüngere Familien im WK Ve ein Haus leisten wollen, ist die Chance groß, sie auch langfristig an die Stadt zu binden. Laut Dr. Barbara Braun von der Firma Dr. Braun & Barth aus Dresden, die für die Stadtverwaltung den Bebauungsplan auf den Weg bringen soll, ist gerade dieses Areal sinnvoll, weil es nah am Neustadt-Zentrum liegt und deshalb attraktiv für Hausbesitzer sei. Eine Erschließung könnte in zwei Etappen passieren. Das bedeutet: Es wird nicht an allen Ecken gleichzeitig gebaut.

top