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Hoyerswerda

Der Traum vom zweiten Boulevard

Der Blick in die Kirchstraße zum Start des ersten Boulevards Anfang Juni dieses Jahres. Jetzt schlägt Citymanagerin Dorit Baumeister vor, die Aktion deutlich auszuweiten. Noch steht nicht fest, ob die Altstadt-Händler diesen Schritt mitgehen. FOTO: LR / Sascha Klein

Hoyerswerda. Der „Boulevard Kirchstraße“ hat der Hoyerswerdaer Altstadt viel Anerkennung gebracht. Eine Umfrage bestätigt das. Jetzt stellt sich die Frage: Bekommen die Altstadt-Händler solch eine Aktion 2019 erneut hin?

Die Premiere des „Boulevard Kirchstraße“ hat Hoyerswerda und seinen Altstadt-Händlern vor allem eines gebracht: Aufmerksamkeit. Das historische Zentrum ist an einigen Tagen zwischen 4. Juni und 1. Juli so belebt gewesen wie sonst nur zu bestimmten Festen. Hoyerswerdas Citymanagerin Dorit Baumeister kann sich vorstellen, dass es im kommenden Jahr eine Neuauflage der Altstadt-Aktion gibt. Das hat sie am Dienstag im „Café Auszeit“ betont.

Baumeisters Idee: Die Kirchstraße könnte sich von Anfang Juni bis Ende August erneut in einen Boulevard verwandeln – auch die Händler der Friedrichsstraße könnten sich mit Aktionen beteiligen. Der Vorteil einer Erweiterung: Altstadt-Händler könnten von der Schloßstraße bis zur Friedrichsstraße mit Aktionen und speziellen Angeboten Kunden anlocken. Dann will das Citymanagement auch den Woyski-Park, direkt am fünfarmigen Knoten, mit in die Planungen einbeziehen und so auch den Händlern auf der anderen Seite der Friedrichsstraße die Möglichkeit geben, sich mit einzubringen. Eine Herausforderung: In der Friedrichsstraße wird in Richtung Kirchstraße beidseitig geparkt. Dorit Baumeister hat vorgeschlagen, während der Aktionszeit nur auf einer Seite das Parken zuzulassen. Ob sie mit der Idee auf Zustimmung bei den Anliegern stößt, ist noch offen. Eine Lehre aus der Boulevard-Premiere: Der Marktplatz muss besser eingebunden werden.

Die Zahlen sprechen für eine Weiterentwicklung des Boulevards. Bei einer Umfrage unter Händlern, Dienstleistern und Gastronomen haben 92 Prozent der Befragten angegeben, dass sie sich eine Fortsetzung vorstellen können. 72 Prozent haben sich zudem für eine Ausweitung des Zeitraums ausgesprochen.

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