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Im Jahr 2017 hatten die Sängerinnen und Sänger zuletzt in der Region auf sich aufmerksam gemacht: mit Karl Jenkins’ „Friedensmesse“, ein Stück, das zur Zeit des Kosovo-Kriegs 1998/99 entstanden ist. Es ist ein Anti-Kriegs-Epos, das ähnlich einer katholischen Messe aufgebaut ist. Der Chor hat es immer und immer wieder geprobt und es 2017 in der Hoyerswerdaer Lausitzhalle aufgeführt.

Genau dieses Engagement rund um Jenkins’ „Friedensmesse“ bringt den Großen Chor Hoyerswerda jetzt über den großen Teich in die USA. Michael Köllner erzählt: In seinem E-Mail-Account hat er plötzlich eine Anfrage einer amerikanischen Konzertagentur gehabt, sagt Köllner – mit einer Anfrage, die für den Hoyerswerdschen Chor in dieser Situation schlicht unglaublich gewesen ist. Die Frage stand: Will der Große Chor Hoyerswerda gemeinsam mit fünf bis sieben anderen Chören diese „Friedensmesse“ in der New Yorker Carnegie Hall – einem der bekanntesten Häuser der Welt – aufführen? „Als ich die E-Mail gelesen habe, bin ich fast umgekippt“, sagt Chorleiterin Kerstin Lieder. Es ist eine vielleicht einmalige Chance, dass ein Lausitzer Chor in einer der renommiertesten Konzerthallen überhaupt auftritt.

Die Carnegie Hall in New York: Dort treten die Hoyerswerdschen im Januar 2020 auf. FOTO: DW labs Incorporated/shutterstoc
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