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Hoyerswerdas OB Skora zeigt sich kämpferisch beim Neujahrsempfang

Anstoßen und Klartext

Anstoßen in der Hoyerswerdaer Lausitzhalle: OB Stefan Skora mit Regina Elsner, der Vertreterin des VVN/BdA. FOTO: LR / Sascha Klein

Hoyerswerda. Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora (CDU) hält zum Neujahrsempfang eine ungewohnt kämpferische Rede.

Hoyerswerdas Oberbürgermeister Stefan Skora ist eher ein Typ der leisen Töne. Dass er jedoch auch laut und deutlich kann, hat der Verwaltungschef am Dienstag während des Neujahrsempfangs in der Lausitzhalle gezeigt. Seine Rede ist gespickt gewesen mit Forderungen Richtung der Landesregierung, aber auch Richtung Bundesregierung. Skora zeigt: Hoyerswerda will sich bei der Diskussion um eine bessere Verkehrsanbindung und in der Diskussion um den Strukturwandel in der Lausitz nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.

Was er zurzeit am lautesten fordert: „Dass endlich die Verkehrsanbindungen in Richtung unserer Landeshauptstadt verbessert werden.“ Das waren die ersten beiden glasklaren Forderungen Richtung Dresden. „Ob das nun die B 97 ist oder die S-Bahn-Verbindung nach Dresden, die Voraussetzungen sind doch da“, so Skora. Schon im RUNDSCHAU-Jahresinterview Ende Dezember hatte Hoyerswerdas Oberbürgermeister in Bezug auf die B 97 gesagt, dass er sich mit dem Argument seitens Ministerium und Landesamt für Straßenbau und Verkehr, die Verkehrsströme gäben einen dreistreifigen Ausbau der B 97 nicht her, nicht zufrieden geben werde.

Die dritte klare Forderung Richtung Dresden und auch Berlin: Behörden müssen in die Lausitz: „Auch wäre es wirklich sehr gut, wenn man in einer Maßnahmeliste beispielsweise beim Thema Behördenansiedlungen den Namen Hoyerswerda lesen könnte“, so Skora. Es dürfe dort nicht immer nur Dresden, Leipzig, Cottbus, Bautzen oder Görlitz stehen. „Da muss groß Hoyerswerda stehen“, ruft er den Gästen des Neujahrsempfangs zu.

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