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Polizei-Einsatz

Angeschossener Polizeihund von Königsbrück weiter in Lebensgefahr

Nach dem Einsatz gegen einen Mordverdächtigen in der Königsbrücker Heide wird ein Polizeihund weggetragen. Der Hund wurde bei dem Einsatz angeschossen.FOTO: Jonny Linke

Görlitz. Nach der Schießerei in der Königsbrücker Heide gibt es nun Gewissheit über den Tod des Mordverdächtigen. Laut Obduktionsergebnis hat er sich selbst erschossen. Der verletzte Polizeihund schwebt derweil weiter in Lebensgefahr.

Nach dem stundenlangen Krimi um den Mordverdächtigen, der sich am Montag in der Königsbrücker Heide verschanzt und auf Polizisten geschossen hatte, gibt es neue Informationen der Polizei.

Zum einen liegt das vorläufige Ergebnis der Obduktion vor. Demnach sich der 33-jährige Tatverdächtige selbst das Leben genommen. „Er soll sich mit einem Revolver in den Kopf geschossen und sich dabei die tödlichen Verletzungen zugefügt haben“, heißt es in einer Pressemitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft in Görlitz.

Der Mann war von der Polizei gesucht worden, nachdem er in Dresden eine Frau mit einem Messer getötet hatte. Spuren führten in die Königsbrücker Heide, wo sich der ehemalige Soldat auf einem alten Kasernengelände verschanzt hatte. Dabei schoss der 33-Jährige immer wieder auf Polizisten, die sich dem Komplex näherten.

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