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Kohle-Zoff spaltet Neustadt/Spree

Umweltaktivisten in Angst

Die beiden Tagebaukritiker Friederike Böttcher (33) und Adrian Rinnert (34) aus Neustadt/ Spree sehen vieles anders. Jetzt wollen sie auch noch in die Politilk - und ernten heftigen Gegenwind aus dem Dorf. Dabei wollen sie nur in Frieden leben. FOTO: LR / Rita Seyfert

Neustadt/Spree. Natur ist ihr Leben. Sie sind gegen die Kohle und wollen jetzt auch noch in die Politik. Das hat Folgen.

Als Friederike Böttcher (33) vor nunmehr acht Jahren nach Neustadt/Spree zog, wollte sie einfach nur „coole Sachen machen“, wie sie sagt. Voller Enthusiasmus organisierte sie erst mal einen Salsa-Kurs. Inzwischen liegen ihre Nerven blank. Die Tagebaukritikerin und Gemeinderatskandidatin machte sich in dem Tagebau-Dorf nicht nur Freunde.

„Wir hier waren die Initiative für das Bündnis ‚Strukturwandel jetzt - Kein Nochten II’“, erzählt sie. 2013 war ihr Umweltbildungsverein an der Gründung des losen Bürgerbündnisses beteiligt. „Wir haben uns für die bedrohten Dörfer engagiert“, erzählen sie, und das nicht ohne Stolz. Denn ein Teil ihres Ziels hätten sie bereits erreicht. Mulkwitz, Schleife und Rohne bleiben stehen.

Der Briefkasten explodierte und der Staatsschutz ermittelte

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