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Hoyerswerdaer Musikfesttage

Abwechslungsreich, niveauvoll und überraschend

Jürgen GrohmannFOTO: Katrin Demczenko

Hoyerswerda. Die RUNDSCHAU hat Besucher der Hoyerswerdaer Musikfesttage gefragt, warum ihnen diese Veranstaltungsreihe wichtig ist.

Hundert Möglichkeiten gibt es, diesen Satz „Musikfesttage sind für mich ...“ zu beenden. Die RUNDSCHAU hat sich unter Besuchern der Veranstaltungsreihe, die in Hoyerswerda am Sonntag, 6. Mai, endet, umgehört.

Dora Gebauer sagt am Rande des sorbischen Abends im Schlosssaal: „Musikfesttage sind für mich immer ein besonderes Ereignis. Seit Jahrzehnten gehe ich gern in die für Hoy­erswerda so bedeutende Veranstaltungsreihe.“ Die Zeißigerin will unter anderem noch das Abschlusskonzert des Sinfonischen Orchesters Hoyerswerda in der Lausitzhalle besuchen. „Diesen Musikern fühle ich mich sehr nah, weil ich sie von Jugend an kenne und jedes Jahr gereifter erlebe“, erklärt die pensionierte Musikpädagogin. Ihr ist auch wichtig: „Lehrer sollten mit ihren Schülern die Konzerte öfter besuchen, um die Jugend an anspruchsvolle Musik heranzuführen.“ Der ermäßigte Eintrittspreis für junge Leute ermögliche doch ein solches Konzerterlebnis.

Jürgen Grohmann sagt: „Musikfesttage sind für mich eine jährliche Freude.“ Er kennt die Veranstaltungsreihe noch aus seiner Kindheit, denn er ist in Hoyerswerda aufgewachsen. 2017 kam der junge Mann in die Stadt zurück und der Besuch einiger Konzerte der Reihe gehört seitdem wieder zu seiner kulturellen Jahresplanung. „Die Eröffnung mit der Neuen Lausitzer Philharmonie war ein Traum“, schwärmt Grohmann. Komponisten des 20. Jahrhunderts hört er eigentlich nicht so gern, aber die moderne kunstvolle Musik der Sorben, deren Basis meist Volkslieder sind, macht für ihn eine Ausnahme. Deshalb sei er zum sorbischen Abend gekommen. Die Spielstätten in der Neu- und Altstadt sind auf kurzem Wege erreichbar und die Organisation durch die Lausitzhalle findet er gut.

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