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Lauta feiert

Lauta feiert 100 Jahre Gartenstadt

Walter Blankenberg ist Mitglied der Vereins der Freunde der evangelischen Kirche Lauta-Stadt. Rund um die Kirche wird das Festwochenende anlässlich 100 Jahre Werkssiedlung Lauta-Nord stattfinden. FOTO: LR / Sascha Klein

Lauta. Rund um die Lautaer Stadtkirche soll es an diesem Wochenende festlich hergehen. Gefeiert werden 100 Jahre Gartenstadt. Eine besondere Werbung sollen die Tage sein – für das Ambiente, für den Ort, für die Menschen.

Am Freitagabend, 15. Juni, eröffnet das Konzert von Tino Eisbrenner um 19 Uhr in der Kulturkirche Lauta das Wochenende. Am Samstag beginnt das Fest um 13 Uhr an drei Orten: Kirche, Park und Anger. An letzterem Schauplatz treten ab 14.30 Uhr das Orchester Lausitzer Braunkohle und der Heimatclub Lauta-Dorf auf. Um 17 Uhr präsentieren die Chorfrauen aus Lauta und Umgebung ihr musikalisches Können. Rundherum gibt es unter anderem eine Ausstellung historischer Fahrzeuge des Vereins historischer Technik.

Ein ganz besonderes Angebot für die Besucher: Es gibt Gartenstadtführungen (14.30 Uhr, 15.30 Uhr und 16.30 Uhr), Kirchenführungen mit Turmbesteigung (14, 15, 16, und 17 Uhr) und eine Parkführung (15 Uhr). Auch im Park soll es diverse Aktivitäten geben – unter anderem „Spiele wie vor 100 Jahren“, Armbrustschießen, Kegeln und Hau den Lukas. Ab 20 Uhr ist Kino in der Kirche geplant.

Die Gartenstadt in Lauta -Nord entstand 1918 im Zuge der Gründung der Aluminiumhütte mit eigenem Kraftwerk nördlich des Werkes als Siedlung für die Arbeiter, Angestellten und Beamten. Die Pläne dafür machten Stefan und Clemens Simon. Diese an der Gartenstadtbewegung orientierte, inzwischen unter Denkmalschutz stehende Anlage ist etwa 35 Hektar groß. Die Wohnanlage ist in ihrer geplanten städtebaulichen Gesamtstruktur und Homogenität bis heute in kaum verändertem Zustand erhalten geblieben.

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