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Kommentar

Eine Rettung ist noch möglich

Sascha KleinFOTO: LR / Sebastian Schubert

Hoyerswerda. Es ist ein Trauerspiel: Das Natz ist ein Verein mit großer Geschichte, mit vielfältigen Angeboten und Möglichkeiten, mit modernen Räumen im Bürgerzentrum – mitten in der Stadt. Und trotzdem findet sich bislang niemand, der auch in Zukunft Verantwortung für dieses wichtige Projekt der Kinder- und Jugendarbeit übernehmen will.

Einen Hoffnungsschimmer gibt es aber: In allerletzter Sekunde ist der Verein an die Öffentlichkeit gegangen. Via Internet haben sich mehrere Personen gefunden, die zumindest Interesse an einer Mitarbeit haben. Die Chance ist also noch nicht vertan, drei von 33 500 Hoyerswerdschen zu finden, die dem Verein und seinen Angestellten eine Perspektive geben. Wer also das Natz retten will: Am 14. September ist eine Info-Veranstaltung, bei der viele Fragen beantwortet werden. Allerdings könnte gerade der Fall des Natz eine Blaupause dessen sein, was viele Vereine in der Region in den kommenden Jahren erwartet. Die Vereine müssen rechtzeitig daran denken, „junges Blut“ an die Vereinsspitzen heranzuführen. Das ist leichter gesagt als getan. Aber: Sonst plagen bald die nächsten Vereine die gleichen Sorgen wie das Natz jetzt. ⇥Sascha Klein

(skl)
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