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Kommentar

Einmalige Chance für Laubusch

Sascha Klein FOTO: LR / Sebastian Schubert

Die Ausgangslage für die Gartenstadt Erika ist vielversprechend: Die Lausitz befindet sich am Anfang des zweiten Strukturwandels seit 1990 und muss sich neu erfinden. Jetzt hat Laubusch die Möglichkeit, sich selbst am Schopf zu packen und zu einem modernen Wohnstandort zu werden – mit dem Plus einer wunderschönen Gartenstadt.

Das klappt nicht mit 415 000 Euro Preisgeld alleine. Aber dieses Geld kann eine Initialzündung sein. Wenn es Projektleiter Mathias Priebe schafft, bei den Laubuschern die teils vorhandene Skepsis zu zerstreuen und bei den vielen Akteuren eine Aufbruch­stimmung zu erzeugen, kann dieses Projekt tatsächlich eine Blaupause für die gesamte Lausitz werden. Laubusch hat jetzt zwei Jahre Zeit, um sich ein neues Image zu geben. Wenn Einheimische neue Ideen zulassen, dann kann das gelingen.

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