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Tino Eisbrenners Botschaft kommt in Hoyerswerda an

Musik, die Völker verbinden soll

Tino Eisbrenner und Alejandro Soto Lacoste musizieren. FOTO: Katrin Demczenko

Tino Eisbrenner begeistert in Hoyerswerda. Sein „Lied vom Frieden“ hat Premiere auf der Buchmesse.

(dcz) Lieder sollen Völker verbinden - eine Botschaft, die der Sänger und Songwriter Tino Eisbrenner immer wieder auch in Hoyerswerda verbreitet, weil er hier schon seit Jahrzehnten ein aufmerksames Publikum und gute Auftrittsorte vorfindet. Mitte der 1980er-Jahre bejubelten ihn und seine Popgruppe „Jessica“ Jugendliche in der Lausitzhalle. Später spielte er mit neuen Bands oder einzelnen Musikerkollegen in der alten KulturFabrik (KuFa) am Markt, in der Zwischenbelegung und jetzt in den KuFa-Räumen im Bürgerzentrum Braugasse 1.

Samstagabend begeisterte Tino Eisbrenner mit seinem musikalischen Begleiter Alejandro Soto Lacoste aus Chile die Besucher seiner Konzertour „Kaleidoskop“ im Cafe „Auszeit“. Mit vielfältigen Gitarrensounds, Mundharmonika-, Klavier-, Akkordeon- und Trommelklängen schufen beide die Grundlage für ihren mitreißenden Gesang, der klare Botschaften für Frieden und ein wahrhaft menschliches Miteinander verbreitete. Diese findet der in Rüdersdorf bei Berlin geborene Eisbrenner unter anderem in Liedern weltbekannter Musiker wie der Russen Wladimir Wysotzki, Bulat Okudshava oder Paul Simon von Simon & Garfunkel. Er überträgt sie ins Deutsche, um sie dem hiesigen Publikum verständlich zu machen.

Tino Eisbrenner erinnerte mit seiner intensiven Stimme in dem von ihm aus dem russischen übertragenen Lied „Und die erste Liebe“ daran, dass jeder Einzelne nicht nur Verantwortung trägt für seine privaten Liebesbeziehungen, sondern dass er Kriege mitverschuldet, wenn er den Mächtigen in den Regierungen keinen Widerstand entgegensetzt.

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