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Hochwasserschutz

Naturnahe Böschungen statt Ufermauern

Schirgiswalde. Schadensbeseitigung an der Spree

Arbeiten an der Spree haben dieser Tage in Schirgiswalde (Kreis Bautzen) begonnen. Dabei werden Gewässerschäden oberhalb der Brücke Niedermarkt in Höhe Kleinseite und Spreetalstraße beseitigt, die durch das Hochwasser im August und im September 2010 entstanden waren, informiert Katrin Schöne von der Landestalsperrenverwaltung. Die Arbeiten sollen Ende Oktober dieses Jahres abgeschlossen sein. Sie sind mit rund 355 000 Euro veranschlagt, die der Freistaat Sachsen zur Verfügung stellt.

Die eingestürzten Ufermauern werden durch naturnahe Böschungen ersetzt. Diese werden je nach der hydraulischen Belastung mit Steinschüttungen oder Steinsatz befestigt und im Anschluss begrünt. Durch die Umgestaltung des Flussprofiles von einem Rechteck in ein Trapez kann bei Hochwasser mehr Wasser abfließen, heißt es weiter.

In Schirgiswalde wurden in den zurückliegenden Jahren bereits an mehreren Stellen Hochwasserschäden beseitigt. Dabei wurden zerstörte Ufermauern in Böschungen umgebaut und die ökologische Struktur des Gewässers sowie die Durchgängigkeit für Fische und andere Wasserlebewesen verbessert.

(red/br)
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