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Schützentradition - und Neuheit

Schützenumzug und Andacht

Erstmals startete der große Schützenumzug vom Schloss mit insgesamt sechs Schützengilden sowie der Kapelle. FOTO: Anja Gughlan / Anja Guhlan

Hoyerswerda. Die Priviligierte Schützengilde Hoyerswerda hat erstmals einen Schützenumzug geführt.

Mit mächtig viel Wums ist am Samstagmittag der Schützenumzug vom Hoyerswerdaer Schloss zur Johanniskirche gestartet. Wilhelm (6) und Karl (9) haben den Umzug voller Stolz mit einem Fahnenträger angeführt. Wie ihr größerer Bruder Fritz erklärt, sind die Jungs allesamt noch keine offiziellen Mitglieder der Priviligierten Schützengilde, aber potenzieller Nachwuchs. Darauf ist besonders Superintendent i.R. und gleichzeitig Vorsitzender der Priviligierten Schützengilde, Friedhart Vogel, stolz: „In unserer Schützengilde, die im Übrigen rund 20 Mitglieder besitzt, sind bereits jetzt drei Generationen vertreten“, erläutert der Vereinsvorsitzende der Priviligierten Schützengilde.

Diese führt den Zug in ihren traditionell preußischen blauen Uniformen an. Dahinter spielt die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzkollm/Wiednitz Marschmusik. Die Schützen bewegen sich im Takt und marschieren einen Schritt nach dem anderen vorwärts.

Besucher am Straßenrand machen Bilder oder Videos und staunen. „So einen großen Umzug gibt es in diesem Jahr erstmals“, berichtet Friedhart Vogel. Neben dem Verein Priviligierte Schützengilde 1702 haben sich fünf weitere Schützengilden aus dem Raum Hoyerswerda, Bergen und Bröthen angeschlossen. „In den Vorjahren haben wir lediglich jährlich unseren Schützentag mit der Andacht begangen“, sagt Vogel.

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